Berufungsprozess gegen Marius Borg Høiby startet im Februar
Letzte Woche wurde die Berufung von Marius Borg Høiby gutgeheissen. Sein Fall wird ab Februar 2027 neu verhandelt, teilt das Gericht mit.

Das Wichtigste in Kürze
- Marius Borg Høiby hatte gegen sein Urteil zu vier Jahren Haft Berufung eingelegt.
- Der Fall wird ab Februar 2027 neu verhandelt und soll 16 Tage dauern.
- Der Sohn von Mette-Marit befindet sich weiterhin mit elektronischer Fussfessel in U-Haft.
Der Fall Marius Borg Høiby wird ab dem 9. Februar kommenden Jahres neu verhandelt. «Vorläufig sind 16 Tage für den Berufungsprozess vorgesehen», teilte das Berufungsgericht am Donnerstag mit.
Der ältere Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit (53) war im Juni wegen zahlreicher Straftaten – unter anderem zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie häuslicher Gewalt gegen eine Ex-Freundin – zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Gegen das Urteil in Bezug auf die oben genannten Punkte hatte er Berufung eingelegt. Erst kürzlich hatte das Gericht entschieden, diese zuzulassen. Läuft alles nach Plan, soll der letzte Verhandlungstag am 5. März 2027 stattfinden.
Marius Borg Høiby zuhause mit Fussfessel
Bereits seit Anfang Februar sitzt der 29-jährige Høiby in Untersuchungshaft, diese verbringt er aber seit einiger Zeit mit elektronischer Fussfessel im Zuhause der norwegischen Königsfamilie, Gut Skaugum.
Ausserdem hat er bereits mehrfach Ausgang bekommen – unter anderem, um sich von seinem todkranken Zieh-Opa, dem norwegischen König Harald V. (†89), im Krankenhaus zu verabschieden, sowie zu dessen Begräbnis in der vergangenen Woche. Die Zeit in Untersuchungshaft soll von seiner Haftstrafe abgezogen werden.












