Bernie Ecclestone erntet für seine Aussagen über Wladimir Putin viel Kritik. In einem neuen Interview doppelt der 91-Jährige nach.
Im Interview spricht Bernie Ecclestone über seinen Freund Putin. - Twitter / @NaturalParadigm
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Das Wichtigste in Kürze

  • Bernie Ecclestone würde eine Kugel für Putin abfangen, sagte er in einem Interview.
  • Nebst Kritik soll er auch viel Lob bekommen haben, behauptet der 91-Jährige.

Mit Äusserungen zu Wladimir Putin (69) sorgte Ex-Formel1-Boss Bernie Ecclestone (91) gestern für Aufregung. Nun doppelt der Brite nach.

In einem Interview erklärte der 91-Jährige, dass Putin immer noch zu seinen engen Freunden zählt. «Ich würde für ihn eine Kugel abfangen», so Ecclestone bei «Good Morning Britain». Er sei ein «erstklassiger Mensch», der eben mal Fehler mache.

Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone und Wladimir Putin sind offenbar enge Freunde.
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Der bald 91-jährige Bernie Ecclestone erntet viel Kritik.

Für seine Äusserungen erntet der Brite logischerweise viel Kritik. Schliesslich geht der Kremlchef in der Ukraine absolut skrupellos vor, seinen Truppen werden Kriegsverbrechen vorgeworfen.

Das lässt Bernie Ecclestone aber kalt. Von Briten-Moderator Piers Morgan (57) gefragt, ob er seine Aussagen bereue, meint er knapp: «Was auch immer ich gesagt habe, ich habe es so gemeint.»

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Bernie Ecclestone bekam Lobes-Nachrichten

Nach dem Interview habe er zahlreiche Lobes-Nachrichten und Anrufe bekommen, behauptet Ecclestone. «Sie sagten mir: ‹Super gemacht! Schade, äussern sich nicht mehr Leute so.›»

Als Beweis zückt der 91-Jährige sein Handy und liest eine Nachricht vor: «Lieber Bernie, ich habe gerade dein Interview über Russland gesehen. Liebe es!»

Brisant: Laut Piers Morgan handelte es sich beim Absender um einen «aktuellen Staatsführer». Um wen genau, will er nicht verraten.

Der Krieg sei wie ein «Boxkampf», so Bernie Ecclestone weiter. «Danach sind alle wieder gute Freunde.» Die Frage stellt sich: Hat Ecclestone noch alle Tassen im Schrank?

Am Ende des Interview fügt er an, dass es ihm «furchtbar leid» tue, was in der Ukraine geschehe. Er sammle Spenden für die Kriegs-Opfer.

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