Benicio Del Toro ist mit 54 mehr als ein Filmschurke

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    USA,

    Er hat sich gut zwischen Mainstream und Arthouse positioniert. Heute feiert der Schauspieler und Oscargewinner Benicio Del Toro Geburtstag.

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    Schauspieler Benicio Del Toro. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • So ganz wird er das Image des finsteren Schurken nicht mehr los, aber diese Beschreibung wird dem Schauspieler Benicio Del Toro nur teilweise gerecht.

    In einem Interview zum Drogenthriller «Sicario 2» auf der Filmdatenbank «IMDb» sagte der 1967 in Puerto Rico geborene Mime über seine Rolle: «Er ist ein guter Junge, der vielleicht böse Dinge tut.»

    Das trifft den Punkt, Benicio Del Toro lässt sich ungern festlegen, im Englischen gibt es für solche Charaktere das schöne Adjektiv «mercurial», das heisst übersetzt wandelbar, aber auch lebhaft. Heute feiert Benicio Del Toro seinen 54. Geburtstag.

    Dennoch hat er seine Laufbahn als Schurke begonnen. In einer Nebenrolle war er in dem James-Bond-Film «Lizenz zum Töten» (1989) als 007-Gegenspieler zu sehen. Damals hätte ihm alle eine grosse Karriere prophezeit, erinnerte sich Del Toro einmal in einem Interview mit der Deutschen-Presse-Agentur. Das habe er geglaubt - tatsächlich aber lange keine guten Jobs mehr bekommen. «Es macht mir Angst, was Hollywood dir so alles einreden kann - obwohl es gar nicht stimmt», sagte der Schauspieler.

    Nach einer Durststrecke gelang Benicio Del Toro schliesslich doch noch der Durchbruch. Richtig los ging es für ihn 1995 mit einer Nebenrolle in «Die üblichen Verdächtigen», 1998 stand er in dem durchgeknallten Drogenfilm «Fear and Loathing in Las Vegas» vor der Kamera. Für «Traffic - Die Macht des Kartells» (2000) bekam er schliesslich einen Oscar. Um Drogen ging es auch in «Escobar - Paradise Lost» (2014) und «Sicario»und dem Sequel «Sicario 2».

    Darüber hinaus feierte Benicio Del Toro aber auch Erfolge als Revolutionär Che Guevara, war im Kososvo unterwegs («Die Stunde des Jägers») oder als Mitarbeiter einer internationalen Hilfsorganisation im Einsatz («A Perfect Day»).

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    Kommentare

    User #4301 (nicht angemeldet)

    Häää? 67er Jahrgang und wird heute 54? Rechnen können unsere Journalisten auch nicht mehr. Peinlich Leute, wirklich peinlich.

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