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Australiens Ex-Premier Rudd mit Uber-Fahrer verwechselt

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Australien,

Eigentlich suchte er nur einen Parkplatz. Aber plötzlich war sein Wagen voller Jugendlicher, die eine Mitfahrgelegenheit suchten. Kevin Rudd reagierte ganz cool.

Eigentlich wollte Kevin Rudd in ein Restaurant, plötzlich aber fand er sich in der Rolle eines Chauffeurs wieder. Foto: Christian Charisius/dpa
Eigentlich wollte Kevin Rudd in ein Restaurant, plötzlich aber fand er sich in der Rolle eines Chauffeurs wieder. Foto: Christian Charisius/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Gruppe beschwipster Jugendlicher ist in Australien versehentlich in das Auto von Ex-Premierminister Kevin Rudd eingestiegen - in dem Glauben, dass es sich um einen Uber-Wagen handelte.

Der kuriose Vorfall, von dem Rudd selbst auf Twitter berichtete, ereignete sich in Noosa an der Sunshine Coast, als der 63-Jährige in der Nähe eines Restaurants gerade einen Parkplatz suchte.

Bei strömendem Regen hatte es die angetrunkene Gruppe offenbar eilig, einen Fahrdienst zu finden, wie auch Rudds Tochter Jessica in sozialen Netzwerken schrieb. «Mein Vater hatte uns gerade vor einem Restaurant rausgelassen und suchte einen Parkplatz», erzählte sie. Dann habe sie gesehen, wie sich plötzlich mehrere Jugendliche in den Wagen gezwängt hätten, die offenbar seit mittags in dem Restaurant gefeiert hatten.

Als Rudd der fröhlichen Truppe sagte, dass er kein Uber-Fahrer sei, habe diese ihm Geld angeboten, um sie dennoch in eine nahe gelegene Strasse zu kutschieren. Rudd stimmte zu. «Nette junge Leute», twitterte er. Erst nach der halben Strecke habe die Gruppe aus Melbourne dann bemerkt, dass sie im Fahrzeug des 26. Premierministers von Australien sass.

Rudd war Labor-Chef und von 2007 bis 2010 sowie ein weiteres Mal zwischen Juni und September 2013 Regierungschef von Down Under.

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