«Anwalt»: Sohn kann Reinhold Messner nicht mehr kontaktieren
Bergsteiger-Ikone Reinhold Messner warf seinen Kindern vor, ihn «entsorgt» zu haben. Jetzt meldet sich Sohn Simon zu Wort – und spricht Klartext.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Streit in der Familie von Reinhold Messner hat sich weiter zugespitzt.
- Offenbar will die Bergsteiger-Legende keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn.
- Sogar ein Anwalt wurde eingeschaltet, wie nun bekannt wird.
«Ich wurde entsorgt!», klagte Reinhold Messner (81) vor wenigen Monaten in einem Radio-Interview.
Der berühmte Bergsteiger erhob im Mai schwere Vorwürfe gegen seine Kinder. «Ich war so naiv, dass ich gedacht habe, ich gebe mit warmen Händen», so Messner damals.
Kontaktabbruch nach Erbschaftsstreit
Hintergrund ist ein Streit ums Erbe. Der 81-Jährige hatte sein Vermögen im Jahr 2019 an seine vier Kinder Layla, Magdalena, Simon und Anna Juditha übertragen. Doch was als grosszügige Geste gedacht war, mündete schliesslich in einem erbitterten Familienzoff.

Der Vorwurf von Reinhold Messner: Kaum hätten seine Kinder das Erbe erhalten, sei der Bruch gekommen. «Sobald sie alles hatten, kam sofort der Versuch, mich auszugrenzen und Diane auszugrenzen», behauptete er.
Sohn Simon widersprach dieser Darstellung allerdings. «Es tut unendlich weh, weil es einfach nicht wahr ist», sagte er in einem Interview. Und stellte klar: «Es stimmt nicht, dass wir ihn entsorgt haben, Er hat sich uns entzogen.»
Er vermisse seinen Vater jeden Tag, beteuerte Der 36-Jährige.
«Dann kommt ein Schreiben über einen Anwalt»
Simon Messner ist selbst auch Alpinist. Im Juli kommt nun sein erster Bergfilm mit dem Titel «Aus dem Schatten» in die Kinos. Anlässlich dessen spricht er jetzt über seine Leidenschaft – und rechnet zudem mit seinem entfremdeten Vater ab.
Denn offenbar hat sich der Familienkonflikt zuletzt weiter zugespitzt.

Angesprochen darauf, ob er mit seinem Vater wieder ins Gespräch gekommen ist, meint Simon gegenüber der «Augsburger Allgemeine»: «Ich habe das öfter schon versucht, aber dann kommt sofort ein Schreiben über einen Anwalt.»
Und weiter: «Er wünscht keinen Kontakt mehr zu mir, was mich sehr schmerzt.»
Auch von anderen soll sich Reinhold Messner distanziert haben. «Sein gesamtes früheres Umfeld hat Schwierigkeiten, ihn zu erreichen», heisst es.
Über den Familienstreit meint Simon abschliessend: «Es ist schon sehr skurril, zu behaupten, man wurde entsorgt und man weigert sich, zur gleichen Zeit die Kinder zu treffen. Es ist sehr traurig.»
Reinhold Messner findet Kraft bei Ehefrau
Bereits 2024 sprach Reinhold Messner erstmals über den Erbschaftsstreit in seiner Familie. Seither gilt das Verhältnis zu seinen Kindern als angespannt.
Halt findet der weltberühmte Alpinist derweil bei seiner dritten Ehefrau Diane, mit der er seit 2021 verheiratet ist.

«Sie ist die Einzige, die mein geistiges Erbe in die Zukunft tragen kann», sagte er vor zwei Jahren in einem Interview.
Die Luxemburgerin Diane ist 35 Jahre jünger als Messner. Mit ihren 46 Jahren ist sie nur ein Jahr älter als Reinholds älteste Tochter Layla (45).












