«Ku'damm 77» mit schwachem Start der neuen Staffel
Die vierte Staffel von Ku'damm 77 startete gestern im ZDF mit schwachen Zuschauerzahlen. Sie erreichte nur 3,34 Millionen Zuschauer.

Die vierte Staffel der Serie über die Berliner Tanzschule Schöllack verfehlte gestern bei ihrem Start die Fünf-Millionen-Zuschauer-Marke deutlich, schreibt «the-spot-mediafilm.com».
Die ersten drei Staffeln hatten jeweils über fünf Millionen Zuschauer beim Start. «Ku'damm 56» startete 2016 stark, gefolgt von «Ku'damm 59» im Jahr 2018 und Ku'damm 63 2021.
Die neue Staffel «Ku'damm 77» kam auf 3,34 Millionen Zuschauer bei 14,3 Prozent Marktanteil. Trotzdem führte sie die Primetime-Liste an, heisst es weiter.
«Ku'damm 77» nach fast vierjähriger Pause ausgestrahlt
«Ku'damm 77» spielt im Jahr 1977 in der Berliner Tanzschule Galant am Ku'damm. Die Familie Schöllack kämpft mit alten Geheimnissen und neuen Träumen, so das «ZDF».
Dreharbeiten begannen im Januar 2025 in Berlin und Umgebung. Die Serie setzt die Familiengeschichte fort.
Das ZDF führt die Reihe nach einer vierjährigen Pause weiter, deshalb war eine geringere Reichweite laut «DWDL.de» zu erwarten. Auch, weil mehr lineares Fernsehen durch Corona abnahm und die Staffel lange online verfügbar war.
Konkurrenzdruck im Abendprogramm
Bei den 14- bis 49-Jährigen schnitt «Ku'damm 77» am Montag mit nur 4,7 Prozent Marktanteil enttäuschend ab, betont «the-spot-mediafilm.com». Das Erste punktete dagegen mit der Doku «Trump & us» bei 13,5 Prozent Marktanteil und 2,52 Millionen Gesamtzuschauern.
Im Vergleich zeigte sich die junge Zielgruppe wenig interessiert an der neuen Staffel. Während das ZDF in dieser Demografie schwächelte, dominierte die ARD-Dokumentation klar.

«SOKO Potsdam» im ZDF Vorabendprogramm erreichte 3,48 Millionen Zuschauer mit 19,6 Prozent und damit die grösste Reichweite. «Wer wird Millionär?» von RTL lag laut «the-spot-mediafilm.com» bei 3,15 Millionen und 15,2 Prozent Marktanteil.












