Tamy Glauser

    Tamy Glauser jubelt über Paris-Proteste: «Stolz auf Franzosen!»

    Belinda Schwenter
    Belinda Schwenter

    Frankreich,

    Nach den Ausschreitungen in Frankreich sorgt ein Kommentar von Tamy Glauser für Diskussionen. Das Schweizer Model zeigt sich stolz auf die Protestierenden.

    Tamy Glauser
    Ein Kommentar von Tamy Glauser sorgt für Diskussionen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tamy Glauser zeigt sich stolz auf die Protestierenden in Frankreich.
    • Das Schweizer Model betont, dass sie Gewalt und Zerstörung ablehnt.
    • Glauser wünscht sich auch in der Schweiz mehr Menschen, die sich politisch engagieren und für Gerechtigkeit einstehen.

    In Frankreich herrscht derzeit Ausnahmezustand. Hunderttausende Menschen sind gegen hohe Lebenshaltungskosten und schlechte Zustände im Bildungswesen auf die Strasse gegangen.

    Was als Protest von Schülerinnen, Schülern und Studierenden begann, eskalierte teilweise in schwere Ausschreitungen. Randalierer plünderten Geschäfte, setzten Autos in Brand und griffen öffentliche Gebäude sowie Polizisten an.

    Laut den französischen Behörden gab es mehrere Hundert Verletzte, darunter viele Polizisten und Feuerwehrleute.

    Mitten in dieser Debatte meldete sich das Schweizer Model Tamy Glauser zu Wort. Unter einem Instagram-Post mit dem Satz «Wir müssen protestieren wie Paris» schrieb sie am späten Montagnachmittag: «Ich bin so stolz auf meine Franzosen!» Den Kommentar versah sie mit einem Herzaugen-Emoji.

    «Das zeigt eine starke gesellschaftliche Solidarität»

    Gegenüber «Blick» erklärt Glauser ihre umstrittene Aussage. Sie sei in Paris geboren und habe lange dort gelebt. Deshalb fühle sie sich den Menschen dort sehr verbunden. «Es macht mich stolz, dass die Menschen dort protestieren und nicht einfach alles hinnehmen», so Glauser gegenüber der Zeitung.

    Besonders beeindrucke sie der gesellschaftliche Zusammenhalt. «Und dass die Unterstützung bis zu den Feuerwehrfrauen und -männern reicht», sagt sie. «Das zeigt eine starke gesellschaftliche Solidarität.»

    Sind Krawalle ein legitimes Mittel gegen hohe Lebenshaltungskosten?

    Viele Nutzerinnen und Nutzer in sozialen Netzwerken interpretierten Glausers Kommentar als Unterstützung der Gewalt. Das weist sie jedoch zurück. Sie betont, ihr Kommentar habe sich nur auf den Protest bezogen. Nicht auf die Sachbeschädigung, also die Zerstörung von Eigentum.

    Dazu stellt sie klar: «Verletzte Menschen sind immer tragisch. Gewalt und Zerstörung lehne ich ab.»

    Auf die Frage, ob sie sich solche Proteste auch für die Schweiz wünsche, antwortet Glauser gegenüber «Blick»: «Ich wünsche mir für die Schweiz und eigentlich überall mehr Menschen, die Haltung zeigen, sich politisch einbringen und gemeinsam für Gerechtigkeit stehen.» Ob es dafür Ausschreitungen brauche, sei eine andere Frage.

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    Kommentare

    User #2826 (nicht angemeldet)

    Fordert sie auch Frauenrechte und marschiert gleichzeitig mit frauenfeindlichen Salafisten, die Israel die Vernichtung wünschen?

    User #5198 (nicht angemeldet)

    Mit dieser Aussage zeigt sie ihren wahren Charakter

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