Mitte-Bregy schiesst nach Paris-Post gegen Tamy Glauser
Tamy Glausers Frankreich-Post sorgt für Zündstoff – besonders Mitte-Präsident Philipp Matthias Bregy ist stinkhässig.

Das Wichtigste in Kürze
- Tamy Glauser zeigt sich auf Social Media stolz auf die Protestierenden in Frankreich.
- Das Model stellt jedoch klar: Gewalt und Zerstörung lehnt sie ab.
- Für ihren Post erntet Glauser scharfe Kritik von Mitte-Präsident Philipp Matthias Bregy.
«Ich bin so stolz auf meine Franzosen!»
Mit diesen Worten und einem Herzaugen-Emoji sorgt Tamy Glauser (41) seit Montag für Zündstoff. Das Model zeigt sich auf Instagram stolz auf die Protestierenden in Frankreich – und löst damit eine hitzige Debatte aus.
Besonders einer findet den Post ganz und gar nicht lustig: Mitte-Parteipräsident und Nationalrat Philipp Matthias Bregy (46).

Auf Linkedin wettert der Mitte-Politiker am Donnerstag gegen die 41-Jährige: «Wahrscheinlich schauen Tamy Glauser und ich nicht die gleichen Nachrichtensendungen, mit Sicherheit haben wir nicht die gleichen Bekannten in Frankreich.»
Während Glauser ihren Stolz ausdrücke, sehe er vor allem Gewalt und Chaos. «Bei mir flimmert Gewalt über die Mattscheibe, meine Bekannten schildern chaotische Zustände. Wie kann man nur darauf stolz sein, liebe Tamy Glauser. Polarisierung spaltet die Gesellschaft!»
Doch was steckt hinter Glausers viel diskutiertem Kommentar? Seit Mitte September gehen in Frankreich immer wieder Menschen auf die Strasse.
Was als Protest gegen die Zustände an Schulen begann, richtet sich inzwischen auch gegen die hohen Lebenshaltungskosten. Am vergangenen Wochenende eskalierte die Lage in mehreren Städten komplett: Es kam zu Plünderungen, brennenden Autos, gewaltsamen Auseinandersetzungen und Festnahmen.
Model ist in Paris geboren
Glauser erklärte, weshalb sie sich dennoch stolz zeigt. Sie sei in Paris geboren und habe lange dort gelebt. Die Stadt und ihre Menschen lägen ihr deshalb besonders am Herzen.
«Es macht mich stolz, dass die Menschen dort protestieren und nicht einfach alles hinnehmen», sagt sie.
Besonders beeindrucke sie der Zusammenhalt in der Bevölkerung – bis hin zur Unterstützung der Feuerwehrleute. «Das zeigt eine starke gesellschaftliche Solidarität.»
«Gewalt und Zerstörung lehne ich ab»
Dass ihr Kommentar als Zustimmung zu den Ausschreitungen verstanden wurde, weist Glauser zurück. Ihr Stolz gelte dem Protest und dem Willen, für Veränderungen einzustehen – nicht der Zerstörung.
«Verletzte Menschen sind immer tragisch. Gewalt und Zerstörung lehne ich ab», stellt sie klar.

















