SRF: Nicole Berchtold und Jan Fitze weinen zusammen im TV
Nicole Berchtold und Jan Fitze verbindet die Trauer um verstorbene Familienmitglieder: Sie mussten sich beide von ihren geliebten Vätern verabschieden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Diese «Winterhüttengeschichten» gehen unter die Haut.
- Jan Fitze und Nicole Berchtold sprechen bei SRF über ihre Schicksalsschläge.
- Beide mussten sich vor Jahren schon von ihren Vätern verabschieden.
Plötzlich wird es ganz emotional. Ob das an der Bergluft liegt?
Jan Fitze (42) und Nicole Berchtold (47) treffen sich erneut zum Winterabenteuer. In der Spezialausgabe von SRF-«Winterhüttengeschichten» geht es für die beiden wieder mal in die Schweizer Berge.
Erst besuchen sie die Claridenhütte im Kanton Glarus, dann die Binntalhütte im Wallis und zuletzt die Mittlenberghütte.
Nicole Berchtold stellt sich ihrer Flugangst
Doch bevor es richtig losgehen kann, muss Nicole Berchtold erstmals ihre Angst überwinden. Denn für die ehemalige «G&G»-Moderatorin beginnt das Abenteuer mit einem Flug in die Glarner Alpen.
Der Haken daran: Beim Fliegen kriegt sie Angstzustände!
Doch Berchtold reisst all ihren Mut zusammen – und bezwingt ihre Furcht für einen kurzen Moment. Die Gedanken, die ihr während des Flugs durch den Kopf gehen? «Ich habe Angst, und zwar so richtig. Es ist laut und eng und mein Herz ist in der Hose.»
Oben angekommen zeigt sie sich erleichtert, endlich wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Ihr Fazit des Fluges: «Grenzwertig.» Sie sei schon sehr angespannt gewesen.
Ex-Mister-Schweiz führt sie zur Claridenhütte
In den Glarner Alpen wird Nicole Berchtold schon erwartet. Und zwar von ihm: André Reithebuch. Der 39-Jährige war 2009 der Mister Schweiz. Heute ist er Bergführer und steht nicht mehr im Rampenlicht.

Wenn er auf die Mister-Schweiz-Zeit zurückblickt, so ist er dankbar, «dass ich das erleben durfte», erklärt Reithebuch. Doch die Showbühne ist nicht seine Welt, sondern die Berge. «Da bin ich daheim, da fühle ich mich wohl», sagt er.
Nach ihrem Abstecher in die Claridenhütte geht es für Nicole Berchtold und Jan Fitze schliesslich zusammen weiter ins Wallis. Dort besuchen sie die Binntalhütte. Nach einem gemeinsamen Znacht wird es dann plötzlich emotional.
Jan Fitze kämpft mit den Tränen
Die beiden kommen auf das Thema Familie zu sprechen. «Ich glaube, das prägt einen schon, die Eltern, was sie gemacht haben», sagt Berchtold. Sie erkundigt sich bei Fitze, was er denn denkt, was er von seinen Eltern mitgenommen hat.
Der 42-Jährige wird prompt von seinen Gefühlen übermannt und kämpft sofort mit den Tränen. «Ich sehe manchmal schon viele Parallelen mit meinem Vater. Der ist gestorben vor 14 Jahren», erklärt er schliesslich stockend.

Wenn jemand nicht mehr da sei, dann suche man wahrscheinlich eher nach Sachen, die einen verbinden, so Fitze.
«Du bist eher wie dein Papi?», hakt Berchtold nach – und muss dann selbst auch weinen. «Sorry», sagt sie unter Tränen.
Nicole Berchtold weint um verstorbenen Vater
Die ehemalige Fernsehmoderatorin musste in jungen Jahren ebenfalls einen ähnlichen Schicksalsschlag verkraften. Noch immer geht er ihr nah. «Bei mir ist es irgendwie 33 Jahre her und ich weine immer noch.»
Auch ihr Papa sei überraschend verstorben, erzählt sie. «Er hatte einen plötzlichen Herztod. Er war eigentlich sehr sportlich. Und es war wirklich so, im Fussball, da hatte er noch ein Goal gemacht und dann ist er zusammengebrochen und gestorben.»

Nicole Berchtold war damals erst 13 Jahre alt, wie sie selbst sagt.
Jan Fitze kann den Schmerz seiner Kollegin gut nachempfinden. Auch er kann seine Emotionen nicht mehr zurückhalten.
Der Unfall seines Vaters habe ihm bewusst gemacht, dass es manchmal sehr schnell gehen kann. «Darum gehe ich ein bisschen lockerer durchs Leben», erklärt er.
Jan Fitze zeigt seine kleine Tochter
Heute ist Fitze selber auch Papa. «Wir verstehen uns blendend», schwärmt er im TV von seiner kleinen Tochter. «Immer wenn sie mich sieht, lacht sie. Das ist ein gutes Zeichen.»

Und der stolze Vater hat sogar ein Foto von seinem Meitli in der Jackentasche. «Sie ist auch schon ein Freestyler mit der Skibrille», lacht er. So herzig!















