Sie wollten Caroline entführen! Kliby über seine wildesten Fans

    Cheri Reinhardt
    Cheri Reinhardt

    Bodensee,

    Kliby blickt zurück – und erzählt von Fans, die ihn stalkten, verfolgten und fast seine Caroline klauten.

    Kliby und Caroline
    Kliby erzählt Geschichten von irren Fans im Podcast bei Anita Buri - keystone / instagram

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kliby ist im Ruhestand. Er erzählt von skurrilen Begegnungen mit den Fans.
    • Eine Stalkerin verfolgte ihn und wollte ihn küssen.
    • Eine Person wollte Caroline stehlen.

    Urs Kliby, der Mann mit der Eselpuppe Caroline, bleibt auch im Ruhestand eine Kultfigur. Im Podcast von Ex-Miss Anita Buri (47), «Schnurri mit Buri», erzählt der Bauchredner von skurrilen Fan-Begegnungen.

    Und erinnert damit daran, wie Caroline einst mit einem frechen «Jo waaa!» ganze Säle zum Lachen brachte.

    Etwa von Ferien auf den Kanaren: Um unerkannt zu bleiben, stylte sich Kliby eine Lockenfrisur «Afrolook», wie er selbst sagt. Kein Schweizer erkannte ihn, bis ein Deutscher aus Stuttgart fragte: «Sind Sie nicht der mit der Puppe?»

    Fan campierte in seinem Garten

    Das war noch einer der harmlosen Fans. In seiner langen Karriere mit Caroline erlebte Kliby aber auch skurrile Begegnungen – direkt vor seiner Haustür.

    Einmal kam er nach Hause und auf seiner Wiese stand ein Zelt. Daraus kroch ein Mann, der «zwei, drei Tage bleiben» wollte. Er wolle beobachten, wann Kliby das Haus verlässt und was er so macht. Darüber würde er ein Tagebuch schreiben.

    Warst du Fan von Kliby & Caroline?

    Ein anderes Mal parkte ein Wohnmobil vor seiner Garage mit einem Zettel: «Bitte Kabel einstecken, sonst haben wir keinen Strom». Die Leute wollten einfach mal schauen, wie Kliby wohnt. «Sie waren auf der Durchreise und hatten gerade Zeit», sagt er.

    Stalkerin verfolgt Kliby

    Noch wilder wurde es mit einer Stalkerin. Die Frau tauchte täglich vor seinem Haus auf, und jätete im Garten. Später verfolgte sie ihn mit dem Velo zu einem Fasnachtsumzug und fuhr ihm zwischen die Beine.

    Sie wollte ihn auch küssen, schrieb Briefe, läutete täglich an der Türe. «Irgendwann habe ich die Polizei gerufen», sagt Kliby.

    Caroline wurde fast entführt!

    Auch Caroline bekam die Fanliebe zu spüren. In Romanshorn TG, kurz vor einem Auftritt sah Kliby eine Frau, die seine Tasche durchwühlte. «Da wollte tatsächlich jemand Caroline mitnehmen. Für ihre Kinder, und sie hätte sie dann auch wieder zurückgebracht.»

    Seitdem lässt er Caroline nie mehr unbeaufsichtigt.

    Kliby – mit vollem Namen Urs Kliby – prägte mit Caroline eine ganze Generation. Über 50 Jahre stand er mit seiner Eselpuppe auf der Bühne und wurde zum Dauergast in TV-Shows. Er war in der Schweiz wie in Deutschland ein Star.

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    Kommentare

    User #4936 (nicht angemeldet)

    Ich warte immer noch auf das Outing.

    DiVa M.

    Jetzt mal ehrlich. Waren das nicht noch schöne unbeschwerte Zeiten?

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