Nina Burri rasiert Beine im Spagat: «Parkiere sie an der Wand»
Nina Burri zeigt auch im Alltag noch, wie aussergewöhnlich beweglich sie ist. Selbst beim Rasieren hebt sie das Bein mühelos hoch.
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Das Wichtigste in Kürze
- Nina Burri zeigt in einer Story, wie sie sich mit hochgestrecktem Bein rasiert.
- Für die frühere Schlangenfrau ist das keine Show, sondern Alltag.
- Auch beim Arbeiten oder Schuhebinden hilft ihr die extreme Beweglichkeit noch heute.
Nina Burri (48) ist noch immer so beweglich, dass selbst Rasieren bei ihr fast nach Show aussieht. In ihrer Instagram-Story zeigt die frühere Schlangenfrau eine Haltung, bei der andere wohl direkt einen Hexenschuss bekommen.
Für Burri ist das nichts Aussergewöhnliches. «In der Dusche kann ich das schon machen, und das mache ich manchmal tatsächlich auch», sagt sie zu Nau.ch. Denn: Statt sich zu bücken, hebt sie das Bein lieber an.
Besonders hilfreich sei dabei die Duschwand. Dort könne sie das Bein kurz abstellen und entspannt weitermachen. Oder wie sie selbst sagt: «Parkieren. Dann kannst du schön rasieren.»
Was für andere verrückt aussieht, ist für Nina Burri normal
Dass solche Bewegungen auf andere spektakulär wirken, überrascht Burri nicht. Für sie selbst seien viele davon längst Alltag.
Schuhe binden etwa. «Einfach mit gestreckten Beinen vorne runter und dort meine Schuhe binden. Das ist für mich kein Problem», sagt sie.
Auch am Laptop hilft ihr die Beweglichkeit.
Während andere im Bürostuhl verspannt sitzen, wechselt Burri einfach in Positionen, die für viele schon beim Zuschauen schmerzen würden. «Wenn ich sitze und den Oberkörper komplett vorne runter bewege, kann ich dann trotzdem noch am Laptop arbeiten. Oder im Spagat.»
«Flexibel ist mein Hobby»
Als klassische Schlangenfrau tritt Burri heute nicht mehr auf. Ganz weg ist die extreme Beweglichkeit aber nicht.
«Ich bin immer noch flexibel, mache immer Übungen, weil das ist mein Hobby, das ist meine Leidenschaft.» Für Shootings werde sie weiterhin gezielt angefragt.

Auch bei gebuchten Auftritten zeige sie noch gewisse Elemente. Etwa mit «Quick Change», also der Fähigkeit von Bühnenkünstlern, mit rasanter Schnelligkeit ihre Kostüme zu wechseln. «Aber ich bin jetzt nicht als Schlangenfrau angekündigt.»
Burri macht auch klar, dass dieses Niveau nicht nebenbei gehalten werden kann. «Das ist Spitzensport, ich kann nicht einfach halb, halb, das geht nicht.» Zwar könne sie vieles erhalten, doch der Unterschied zur früheren Bühnenform sei real.
Flexibel ja, aber nicht schnell
Nina Burri sieht ihre Beweglichkeit nicht nur als Vorteil. «Die Schnellkraft geht etwas verloren, wenn du extrem beweglich bist», sagt sie. Auf ein Podest zu springen oder mit Wucht von null auf hundert loszulegen, sei nicht ihre Stärke.
Praktisch ist ihre Körperkontrolle dagegen im Kleinen. «Ich könnte, wenn ich barfuss bin, mit den Zehen den Bleistift aufheben.»
«Das ist mein Sport»
Dass sie diese Beweglichkeit behalten will, macht Burri deutlich. Für sie ist das keine alte Showmasche, sondern Teil ihres Lebens. «Das ist etwas, was mich ausmacht, aber auch für mich gesund ist», erklärt sie.
Nina Burri will ihre Beweglichkeit deshalb auch künftig erhalten. «Wenn ich immer dranbleibe, werde ich das eh machen. Sonst werde ich unerträglich, wenn ich nur sitzen muss.»
Oder einfacher gesagt: «Das ist mein Sport.»
Ehemalige Schlangenfrau und heute Studentin
Nina Burri ist seit dem 24. August 2024 mit dem Glarner Marco Desimoni (45) verheiratet.
Beruflich hat sie ebenfalls ein neues Kapitel aufgeschlagen: Sie studiert Ergotherapie in Buchs SG und steht daneben als Wetterfee bei mehreren regionalen Fernsehsendern vor der Kamera.




















