Nach Einbruch: Christa Rigozzi wollte umziehen
Erst zwei Jahre nach dem Einbruch in ihre Tessiner Villa fühlte sich Christa Rigozzi wieder wohl. Einst spielte sie mit dem Gedanken, den Wohnort zu wechseln.
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Das Wichtigste in Kürze
- Christa Rigozzi nahm nach dem Einbruch in ihre Tessiner Villa psychologische Hilfe in Anspruch.
- Erst nach zwei Jahren habe sie sich wieder wohlgefühlt, gesteht die Moderatorin jetzt.
- Zuvor überlegte sie sich sogar, mit ihrer Familie umzuziehen.
Das Jahr 2023 endete für Christa Rigozzi (43) und ihre Familie mit einem Schock. Kurz vor dem Jahreswechsel wurde in die Tessiner Villa der Moderatorin eingebrochen.
Auch knapp drei Jahre danach beschäftigt die Ex-Miss jener Moment, als sie von ihren Skiferien in Zermatt VS zurückkehrte. Und das Haus nicht mehr vorfand, wie sie es zuvor verlassen hatte. «Es ist ganz schlimm», sagt Rigozzi im SRF-Talkformat «Focus».
Dabei geht es ihr nicht um den materiellen Verlust. Sondern um die Verletzung ihrer Privatsphäre, ihrem Zuhause, in dem sie sich immer wohlfühlte.
«Jemand ist reingekommen, er hat alles berührt, er hat alles aufgemacht. Er hat das Kinderzimmer, die Spielzeuge von den Kindern ... alles zerkratzt, alles zerstört.»

Aufgrund des entstandenen Schadens konnte das Haus zunächst offenbar gar nicht mehr bewohnt werden. Ihre Zwillingstöchter Alissa und Zoe (heute neun) verbrachten ihre Zeit zunächst bei Rigozzis Eltern. Sie waren ebenfalls Zeugen eines «riesigen Puffs» geworden.
«Irgendwann habe ich gesagt: Wir müssen zügeln»
Von der schwierigen Thematik hielt sie ihre Kinder möglichst fern. Doch Christa Rigozzi erinnert sich auch an Momente, an denen es nicht mehr möglich war, die Fassade aufrechtzuerhalten. «Es war auch schwierig, weil manchmal am Abend haben wir geweint. Die haben das gesehen.»
Ein traumatisches Erlebnis, das das zweifache Mami über längere Zeit verarbeiten musste. «Ich habe fast zwei Jahre gebraucht, um wieder gut zu schlafen bei mir zu Hause», erinnert sich die Moderatorin. Später nahm sie therapeutische Hilfe in Anspruch, um den Schock zu verdauen.

Doch das Gefühl des Unwohlseins war so gross, dass Christa Rigozzi gar mit dem Gedanken spielte, den Wohnort zu wechseln. «Irgendwann habe ich gesagt: Wir müssen zügeln.»
Dazu kam es jedoch nicht. Bis heute lebt die 43-Jährige mit ihrer Familie in Monte Carasso. In jener Gemeinde, in der sie auch aufwuchs.
Auch bei ihren Meitli ist der Vorfall teils noch präsent. Vor der Abreise in die Ferien wollen sie dann etwa wissen, ob alle Türen abgeschlossen seien.
Christa Rigozzi bereut Video-Aktion
Wenige Tage nach dem Vorfall meldete sich die Ex-Miss mit einer kryptischen Videobotschaft bei ihren Fans. Es sei «etwas Schlimmes» passiert, teilte sie auf Instagram mit. Ohne dabei ins Detail zu gehen. Eine Aktion, die Rigozzi heute bereut.
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Von Social Media wollte sie sich damals eigentlich eine Auszeit nehmen. Nicht aber, ohne sich nochmals schnell bei ihrer Community zu melden.
Die sichtlich emotional angeschlagene Moderatorin trat vor die Kamera. Erklärte lediglich, dass sie und ihre Familie stark betroffen seien und nun Zeit brauchen würden, um das Ganze zu verarbeiten.
Mit einem grösseren Medienecho hat die Moderatorin damals nicht gerechnet. Dies habe die Situation nur noch schlimmer gemacht, erklärt Rigozzi jetzt. «Eigentlich hätte ich das nicht machen sollen.»
















