Fünfjährige Tochter hält Hazel Bruggers Beruf für «uncool»
Hazel Brugger kennt harte Kritik aus dem Netz – doch die frechsten Sprüche bekommt die Comedian offenbar ausgerechnet von ihrer eigenen Tochter.

Das Wichtigste in Kürze
- Hazel Bruggers ältere Tochter wundert sich, warum ihr Mami abends arbeiten muss.
- Deshalb fällt zu Hause ein ganz schön frecher Spruch.
- Nach ihrer postpartalen Depression bekam Brugger 2024 ein zweites Kind – ihr humorvoll bezeichnetes «Wiedergutmachungsbaby».
«Weisst du eigentlich gar nicht, dass es auch Leute gibt, die nicht abends arbeiten müssen?»
Für Hazel Bruggers fünfjährige Tochter ist der Beruf ihrer Mutter offenkundig keine besonders erstrebenswerte Angelegenheit. Ihre Tochter finde, sie habe sich einen «uncoolen Beruf» ausgesucht. Das erzählt die Schweizer Comedian in der deutschen Ausgabe des Magazins «Playboy».
Wer beruflich Menschen unterhält, werde nicht mit Seidenhandschuhen angefasst, sagte Brugger. Im Internet und in den sozialen Medien würden die Hemmungen vieler Menschen schnell fallen, sagte die 32-Jährige. Einzelne Beleidigungen machten ihr dabei meist wenig aus.

Anstrengend sei vielmehr die Menge, so die Moderatorin weiter. «Irgendwann merke ich, wie bei einem Muskelkater, dass es zu viel war und dass ich mich von sozialer Interaktion im Allgemeinen erholen muss. Aber dann beleidigen mich eben meine Kinder.»
Hazel Brugger und ihr Ehemann Thomas Spitzer haben zwei Töchter (5 und 2 Jahre alt).
Die 32-Jährige hatte nach der Geburt ihrer ersten Tochter mit einer postpartalen Depression zu kämpfen. Das erzählte sie kürzlich im Podcast «Hotel Matze».
Hazel Brugger spricht über «Wiedergutmachungsbaby»
Nach der Diagnose sei Hazel Brugger vom Psychiater eine Liste mit Massnahmen mitgegeben worden. Tägliche Spaziergänge und Ruhephasen sollten dafür sorgen, dass das junge Mami ihr psychisches Tief überwinden kann.
Und trotz der schweren Zeit war für die Zürcherin klar: Sie will ein weiteres Kind.
«Ich wollte das einfach noch einmal in schöner erleben und in ‹netter zu mir›», so Brugger.

Ihr Wunsch? Die Zeit mit ihrem Baby möchte sie nochmals ganz neu erfahren – aus «Ehrgeiz», vermutet die Komikerin selbst. Knapp drei Jahre später erfüllte sich ihr Traum – im Februar 2024 erblickte ihre zweite Tochter das Licht der Welt.
Angelehnt an ihren Wunsch, nun andere Erfahrungen machen zu wollen, verleiht sie ihrem jüngsten Nachwuchs deshalb eine besondere Bezeichnung. Mit ihrem typisch trockenen Humor meinte die Komikerin: «Wir haben so ein Wiedergutmachungsbaby gekriegt.»












