Ex-Miss Bianca Sissing: «Ich würde den ‹Playboy› machen»
Blutt vor der Kamera posieren? Kein Problem für Bianca Sissing. Die Ex-Miss-Schweiz würde bei einer «Playboy»-Anfrage nicht Nein sagen.

Das Wichtigste in Kürze
- Bianca Sissing gab bei «GNTM» ihr Model-Comeback.
- Egal welches Shooting, sie hätte alles gemacht, betont die 47-Jährige jetzt.
- Eine Anfrage vom «Playboy» würde sie daher nicht ausschlagen.
- Florian Boitin, Chefredakteur der deutschen «Playboy»-Ausgabe, zeigt sich nicht abgeneigt.
Im Jahr 2003 wurde sie zur Miss Schweiz gekürt. Danach wurde es still um Bianca Sissing – bis sie vor wenigen Monaten plötzlich wieder im TV zu sehen war. Die 47-Jährige nahm an Heidi Klums Castingshow «Germany's next Topmodel» teil. Und das mit Erfolg!
Woche für Woche sorgte Sissing bei den Juroren für pure Begeisterung. Sie schaffte es letztlich sogar unter die zehn besten Kandidatinnen der Sendung. Doch danach war Schluss für die gebürtige Kanadierin – jedenfalls in der TV-Show.
Ihrem Comeback als Model tat dies aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Bianca Sissing durfte sich auch nach ihrem «GNTM»-Rauswurf über Jobangebote freuen.
Blank ziehen vor der Kamera? Kein Problem!
Obwohl sie nach dem Aus frustriert war, blickt die Beauty heute gern auf die Zeit in Heidi Klums Sendung zurück. «Ich habe mich auf alles gefreut», sagt sie im TeleZüri-«Sommertalk» gegenüber Patricia Boser (58).
Die Ex-Miss betont, dass sie sich vor keinem Shooting gescheut hätte. Auch nackt vor der Kamera posieren wäre für Sissing offenbar gar kein Problem gewesen. «Ich wäre voll dabei gewesen», meint sie.
Sie habe die Show ja schon in den Jahren davor verfolgt und wusste, was auf sie zukommt. Ihr Motto lautete daher: Wenn ich da mitmache, dann bin ich bereit, alles zu tun.
Was andere Leute davon halten? Das interessiert Bianca Sissing nicht. Keinen Moment habe sie an ihrer Teilnahme gezweifelt. «Ich habe alles genossen», betont sie.
Beim Thema Nacktshooting will es Moderatorin Patricia Boser dann aber noch etwas genauer wissen. Sie erkundigt sich, ob die Ex-Miss denn seither Anfragen von Zeitschriften wie dem «Playboy» oder «Penthouse» erhalten habe.
Bianca Sissing verneint, zeigt sich aber offen: «Also, ‹Playboy› und ‹Penthouse› würde ich tatsächlich machen.» Die Konditionen müssten aber natürlich stimmen, fügt sie hinzu.
Und was meint man beim deutschen «Playboy» – hätte die 47-Jährige das Zeug dazu?
Auf Anfrage von Nau.ch sagt Chefredakteur Florian Boitin: «Playboy ist eine Plattform für starke, mutige, attraktive Frauen. Und Bianca Sissing erfüllt nach meiner Einschätzung all diese Kriterien vollumfänglich. Deshalb, klare Antwort: Ja, Bianca ist selbstverständlich eine Kandidatin für ein Playboy-Shooting.»
Nebst den oben genannten Kriterien müsse eine Frau vor allem die Lust mitbringen, sich frei und ungezwungen vor einer Playboy-Kamera zu bewegen. «Mit einem Playboy-Shooting entscheidet man sich dafür, sich als erotische als auch emanzipierte Persönlichkeit zu inszenieren», so Boitin.
Bianca Sissing über unerfüllten Kinderwunsch
Bianca Sissing spricht im «Sommertalk»-Interview bei TeleZüri auch über ihren unerfüllten Kinderwunsch. Viele Jahre versuchte sie Mami zu werden, jedoch vergeblich. Nach zwei Fehlgeburten krempelte sie ihren Lebensstil komplett um.
«Ich habe mein Essen verändert, Sport verändert, mein Daheim verändert, meine Haare nicht mehr gefärbt, kein Nagellack», schildert die Ex-Miss. Sie habe ihr ganzes Leben um 180 Grad gedreht, um schwanger zu werden.

Auch alternative Methoden und künstliche Befruchtung versuchte sie, doch nichts hat funktioniert. Die 47-Jährige gesteht: «Ich habe sehr lange getrauert, dass ich dieses Erlebnis als Frau einfach nicht haben kann.» Sie sei deshalb auch in Therapie gewesen.
Zwar hat Bianca Sissing heute keine eigenen Kinder. Doch ein wenig Mami ist sie trotzdem. Ihr Partner ist nämlich Papa eines Buben. Und für ihn darf die Ex-Miss nun die Bonus-Mama sein.
Im Interview mit Boser schwärmt sie von der Bindung zu dem Jungen. «Manchmal macht es mich emotional, wie er mich so lieben kann. Es ist wirklich schön», so Sissing.












