Coronavirus: SRF wird in Krise kreativ

    Angelika Meier
    Angelika Meier

    Zürich,

    In Zeiten des Coronavirus sind Informationen wichtiger denn je. SRF führt seine Reportagen weiter – und wird aus der Not erfinderisch.

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    «Club»-Moderatorin Barbara Lüthi verteilte ihre Gäste auf zwei Studios. - Screenshot SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • SRF setzt in der Coronavirus-Krise auf Abstand.
    • Viele Moderatoren und Reporter können kein Home-Office machen.

    Rund 2650 Infizierte in der Schweiz – und es werden täglich mehr. Das Coronavirus hat das Land im Griff. Wer kann, arbeitet im Home-Office und verlässt das Haus nur für die nötigsten Einkäufe.

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    Barbara Lüthi im zweiten Studio mit dem Rest der «Club»-Gäste. Vorne links: Filippo Leutenegger (67), Schulvorsteher Zürich. - Screenshot SRF

    Nicht so bei SRF: Journalisten, Kameraleute und Produzenten können nicht ins Home-Office wechseln. Reportagen und Interviews waren kaum je essentieller als jetzt.

    Für den Schutz seiner Mitarbeiter und Gäste lässt man sich im Leutschenbach aber einiges einfallen. Im Gesundheitsmagazin «Puls» geht Moderatorin Daniela Lager (55) auf XL-Abstand mit Epidemiologe Christian Althaus.

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    «Puls»-Moderatorin Daniela Lager (55) auf XL-Abstand mit Epidemiologe Christian Althaus. - Screenshot SRF

    «Schweiz aktuell»-Mann Michael Weinmann (39) interviewt am Flughafen Zürich mit einem XL-Mikrofon-Arm.

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    Abstand: «Schweiz aktuell»-Mann Michael Weinmann am Flughafen Zürich. - Screenshot SRF

    Noch weiter geht «Club»-Moderatorin Barbara Lüthi (46) am Dienstagabend. Sie trennt Schriftsteller Franz Hohler und Juristin Daniella Lützelschwab kurzerhand vom Rest der Gäste. Eine Sendung, zwei Studios: So sieht Krisen-TV aus!

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    «Kassensturz»-Ikone Ueli Schmezer (58) macht eine Mini-«Arena» auf dem leeren Bundesplatz. - Screenshot SRF

    «Kassensturz»-Ikone Ueli Schmezer (58) debattiert gar mit Politikern wie Jacqueline Badran (58) auf dem menschenleeren Bundesplatz.

    Eine gute Idee hat auch Roger Schawinski (74), selbst Teil der Risikogruppe. Er trennt SVP-Übervater Christoph Blocher (79) mit einer Glasscheibe ab.

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    Gehören beide zur Risikogruppe: Roger Schawinski und Christoph Blocher werden im SRF-Studio von einer Glasscheibe getrennt. - Screenshot SRF

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