Beatrice Egli über Hasskommentare: «Klar tut es manchmal weh»
Beatrice Egli wird immer wieder für ihren Körper kritisiert. Mit ihrer Haltung will die Sängerin anderen Menschen Mut zu mehr Selbstliebe schenken.

Das Wichtigste in Kürze
- Beatrice Egli erhält laut eigener Aussage teilweise «wirklich respektlose» Nachrichten zu ihrem Körper.
- Sie sagt, sie könne die Haltung anderer Menschen nicht ändern, wohl aber ihren eigenen Umgang mit der Kritik.
- Bei ihren Konzerten möchte sie insbesondere Frauen mit ihrer Haltung zu Body Positivity stärken.
Als Person des öffentlichen Lebens wird man schnell für Äusserlichkeiten beurteilt. Entspricht das Körperbild nicht dem gesellschaftlichen Ideal, wird schnell Kritik laut. Auch Beatrice Egli (38) bleibt davon nicht verschont.
Immer wieder muss die Sängerin erfahren, wie es sich anfühlt, für die eigene Optik öffentlich bewertet zu werden.
«Ich durfte es auf eine brutale Art und Weise spüren am eigenen Leib, wie es ist, verurteilt zu werden für einen Körper, der gesund ist», erzählt sie im Talk bei «Gredig direkt».

Egli betont, wie sehr dieses normative Denken in der Gesellschaft verankert sei.
Schon früh wurde ihr deshalb bewusst, dass sie die Haltung anderer Menschen nicht verändern kann – jedoch ihre eigene Einstellung zu diesem allgegenwärtigen Thema. Nämlich, sich so zu lieben, wie man ist – so etwas wie eine «beste Freundin» für sich selbst zu sein.
Beatrice Egli will Vorbild sein
Entziehen könne man sich den Hasskommentaren zwar nicht, meint der Schlagerstar. «Klar tut es manchmal weh. Und klar hinterfrage ich manchmal auch und denke: Warum kann man das nicht ändern, dass Leute nicht einfach jeden lassen wie er ist?»
Beatrice Egli berichtet von «wirklich respektlosen» Nachrichten, die sie teilweise erreichen.

Doch nach all den Jahren hat sie ihren Weg gefunden, damit umzugehen. Indem sie sich ihres Selbstwerts bewusst wird und dabei stets versucht, mit ihrer Musik und Lebenseinstellung den Fokus auf das Positive zu legen.
Dazu gehört für die Sängerin auch, als öffentliche Person eine Vorbildfunktion einzunehmen und die persönliche Haltung nach aussen zu tragen. Etwa, um andere Frauen – gerade in Sachen Body Positivity – zu stärken und zu inspirieren.
Auch bei ihren Konzerten spielen Themen rund um Körperlichkeit deshalb eine wichtige Rolle.
Egli spüre die Motivation bei den Menschen, die sich durch ihre Haltung bestärkt fühlen. Für diesen «Anstoss» lohne es sich dann, gewisse Sachen, wie sie sagt, in Kauf zu nehmen.












