Adel-Abdel Latif bleibt in Dubai: «Flug für Kids gebucht»
Ex-Mister Adel Abdel-Latif bleibt Dubai trotz Krieg treu. Für seine Kinder ist Ende Woche ein Flug gebucht. Sie sollen in die Schulferien in die Schweiz.

Das Wichtigste in Kürze
- Adel Abdel-Latif will in den VAE bleiben und rechnet bald mit normaleren Flügen.
- Ein geplanter Flug für seine Kids Ende Woche ist für ihn das Signal: Es entspannt sich.
- Elena Miras erlebt Alarmnächte und kämpft mit Funkstille der Airline.
Die Lage am Golf sorgt weiter für Reisechaos. Mehrere Airlines strichen Flüge, wichtige Drehkreuze sind zeitweise dicht und viele Passagiere sitzen fest.
Bei den prominenten Schweizerinnen und Schweizern vor Ort gehen die Reaktionen auseinander. Der frühere Mister Schweiz Adel Abdel-Latif (54) lebt in Dubai, bleibt gelassen und will seinen Lebensmittelpunkt nicht verlegen.
Adel Abdel-Latif bleibt in den VAE
Gegenüber Nau.ch sagt Abdel-Latif, er pendle ohnehin regelmässig in die Schweiz. Er habe bereits einen Flug gebucht, weil er seine Angestellten vor Ort besucht.

An seiner Basis in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) rüttele das aber nicht. Die Mischung Schweiz und VAE sei für ihn «perfekt». Sein Lebensmittelpunkt bleibe «klar hier in den VAE», und er plane nicht, das zu ändern.
«Flug für die Kids noch nicht gecancelt»
Spannend wird es beim Blick auf die nächsten Tage. Abdel-Latif sagt, es sei schwierig zu prognostizieren, wann der Flugverkehr wieder normal läuft.
Für seine Kinder habe er Ende Woche einen Flug gebucht. Dieser sei bis jetzt nicht gestrichen worden. «Das ist ein gutes Zeichen», schreibt er.
Dieser Flug hat allerdings nichts mit der aktuellen Lage zu tun, sondern war wegen der Schulferien schon lange geplant gewesen.
Buchungen steigen trotz Krise
Auch geschäftlich klingt bei Abdel-Latif keine Panik durch. Seine Investitionen seien nicht tangiert. Mehr noch: Die Buchungsrate seiner Luxusimmobilien habe «bemerkenswert zugenommen», sagt er.
Abdel-Latif erklärt den Anstieg mit dem Reisechaos. Er vermiete «zahlreiche Luxus-Immobilien» kurzfristig. Er geht davon aus, dass aktuell viele Besucher nicht wegkommen und deshalb länger in der Stadt bleiben müssen.
Er betont zudem, dass er sich trotz angespannter Lage in den VAE sehr sicher fühle. Die Regierung tue viel, um Expats zu unterstützen und abzusichern. Das spüre er deutlich.
Elena Miras will nur noch weg
Ganz anders klingt es bei der Schweizerin Elena Miras (33) in Abu Dhabi. In Instagram-Storys berichtet sie von einer Nacht mit dreimal Alarm. Sie spricht von einem «Schockmoment» und sagt, es sei «keine schöne Nacht» gewesen.
Am Morgen habe sie erfahren, dass Flüge erneut gesperrt seien. Bis morgen um 2 Uhr sei alles geschlossen, dann werde wieder entschieden.
Es heisse nur: abwarten. Miras sagt, sie hoffe, dass sie «bald nach Hause» komme. Die Stimmung beschreibt sie als «sehr depressiv».
Besonders frustrierend sei die Informationslage. Sie bekomme keine verlässlichen Infos, die Airline melde sich nicht. Sie habe «tausendmal» angerufen. Ihr Gepäck sei zudem nicht bei ihr, und sie wisse nicht, ob es wieder auftauche.

Später sagt Miras, sie habe Raketen am Himmel gesehen, die abgewehrt worden seien. Nach draussen zu gehen fühle sich nicht komplett unsicher an. Beängstigend sei es trotzdem, wenn man nach oben schaue und das alles sehe.















