Der Kantonsrat hat am Montag ohne Gegenstimme 7,8 Millionen Franken Lotteriegelder für den Zürcher Zoo bewilligt. Das Geld soll in tierfreundlichere Anlagen für Menschenaffen und Vögel fliessen.
Unerwartete Schwangerschaft, unbekannter Vater: Affen-Mutter Cahaya mit ihrem jüngsten Nachwuchs Utu («Floh»).
Unerwartete Schwangerschaft, unbekannter Vater: Affen-Mutter Cahaya mit ihrem jüngsten Nachwuchs Utu («Floh»). - sda - zoo-zürich

Der Kantonsrat genehmigte die 7,8 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds mit 161 zu 0 Stimmen. Das für die Ausgabenbremse nötige Quorum von 91 Stimmen wurde somit problemlos erreicht.

Die Gorillas und Orang-Utans sollen künftig in getrennten Anlagen leben. In einem neuen Zoo-Areal soll eine grosszügige Gorilla-Anlage gebaut werden. Am Ort der heutigen Menschenaffenanlage ist wiederum ein neues Zuhause für die Orang-Utans geplant.

Zudem will der Zoo eine tiergerechtere Vogelhaltung ermöglichen, insbesondere für die Flamingos und Papageien. Der Kanton übernimmt über die nun bewilligten Lotteriegelder die wenig sympathieträchtigen Ausgaben wie Abwasserrohre und Zugangswege, weil es schwierig werden dürfte, dafür Spenden zu generieren.

Auch die Stadt Zürich will sich mit dem selben Betrag an den Investitionen ins Tierwohl beteiligen. Im Gemeinderat ist der Entscheid dazu aber noch nicht gefallen.

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