Grund für den Einwand sind die stark gestiegenen Gesundheitskosten und eine Mehrkostenerwartung von 40 bis 50 Millionen Franken.
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Justitia - AFP/Archiv

Die Santésuisse-Tochter Tarifsuisse hat beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingelegt gegen die Erhöhung des Taxpunktwerts im Kanton Zürich. Diese müssten die Prämienzahlenden in Form eines zusätzlichen Prämienprozents finanzieren.

Die Gesundheitskosten stiegen aktuell so stark wie seit Jahren nicht mehr, teilte der Krankenkassen-Dachverband Santésuisse am Mittwoch, 27. April 2022, mit.

Mit Blick auf erwartbare Prämienerhöhungen sei der Entscheid des Zürcher Regierungsrats, den Taxpunktwert um zwei Rappen von 89 auf 91 Rappen zu erhöhen, inakzeptabel.

Diese «staatlich verordnete Erhöhung der ärztlichen Einkommen» würde zu Mehrkosten von 45 bis 50 Millionen Franken jährlich führen, heisst es in der Mitteilung.

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