Stadtrat treibt das Projekt Neumühlequai voran
Die Stadt Zürich bewilligt für das Gesamtvorhaben Neumühlequai einen neuen Projektierungskredit von 8,347 Millionen Franken und führt zwei Projekte zusammen.

Wie die Stadt Zürich berichtet, wurden für die Ausarbeitung des Strassenbauprojekts Neumühlequai ursprünglich zwei separate Projektierungskredite bewilligt. Die eng zusammenhängenden Projekte sollen nun zusammengeführt werden. Der Stadtrat bewilligt einen neuen Projektierungskredit für das Gesamtvorhaben in der Höhe von 8,347 Millionen Franken.
Wie die Stadt bereits informiert hat, soll im Neumühlequai ein neuer Abwasserkanal zur Hochwasserentlastung gebaut werden. Im Zuge der Arbeiten ist ausserdem geplant, Verbesserungen für den Fuss- und Veloverkehr umzusetzen und die Bushaltestelle «Central» hindernisfrei zu gestalten.
Dafür müssen die Bäume im Abschnitt Drahtschmidlisteg bis Walchebrücke gefällt werden. Nach Bauabschluss werden alle Bäume durch widerstandsfähigere Arten ersetzt und um zusätzliche Bäume ergänzt.
Gemeinsamer Kredit für weitere Arbeiten
Für die Ausarbeitung des Strassenbauprojekts wurden die Ausgaben für die Vorstudie zur Gestaltung der Strassenoberfläche und für die Projektierung des Kanals in separaten Vorlagen bewilligt, da die Kanalsanierung dringend ist und ihre Planung aufgrund komplexer Randbedingungen besonders viel Zeit in Anspruch nimmt.
Durch die separaten Vorlagen konnte die Ausarbeitung des Vorprojekts für den Kanal- und Werkleitungsbau effizient parallel zur Vorstudie für die Oberflächengestaltung erfolgen.
Aufgrund des engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhangs sollen die Projekte für die weitere Projektierung nun vereinigt und gemeinsam weiter ausgearbeitet werden. Daher bewilligt der Stadtrat für die weitere Projektierung einen neuen Kredit für das Gesamtvorhaben.
Für die Projektierung der Aufwertungsmassnahmen werden neue einmalige Ausgaben von 1,872 Millionen Franken und für die Projektierung des Kanal- und Werkleitungsbaus gebundene einmalige Ausgaben von 6,475 Millionen Franken bewilligt. Voraussichtlich im Herbst 2027 wird das Projekt öffentlich aufgelegt. Der Baubeginn ist frühestens für Frühjahr 2030 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Jahre.






