Stadt Zürich

    Silvia Steiner kritisiert Vorgaben für Schulen

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) kritisiert die Vorgaben des Bundes für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes an den Schulen.

    Silvia Steiner
    Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP). - Nau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Zürcher Bildungsdirektorin, Silvia Steiner, kritisiert die Vorgaben des Bundes.
    • Bezüglich der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes seien die Vorgaben zu streng.
    • Sie will sich dafür einsetzen, dass schnellstmöglich wieder Normalbetrieb herrscht.

    Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) kritisiert die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes an den Gymnasien und Berufsfachschulen. «Die Vorgaben sind so streng, dass wir an den Mittel- und Berufsfachschulen ab dem 8. Juni nur einen reduzierten Präsenzunterricht anbieten können», sagte Steiner am Freitag an einer Medienkonferenz. Angesichts der Lockerungen in zahlreichen anderen Bereichen sei dies unverständlich.

    Silvia Steiner wolle sich als Bildungsdirektorin deshalb beim Bundesrat dafür einsetzen, dass alle Bildungsinstitutionen schnellstmöglich zum Normalbetrieb zurückkehren könnten. «Alle Kinder und Jugendlichen sollen wieder einen normalen Alltag haben», sagte sie.

    Unterschiedliche Vorgaben

    Gemäss Vorgaben des Bundes müssen die Jugendlichen und Lehrpersonen der nachobligatorischen Schulen untereinander zwei Meter Abstand halten. Zudem gilt ein Richtwert von vier Quadratmetern pro Person in Unterrichtsräumen. An den Mittel- und Berufsfachschulen können diese Vorgaben in der Regel nur eingehalten werden, wenn in Halbklassen unterrichtet wird.

    Klassenzimmer, Vorgaben, Coronavirus
    Ein improvisiertes Klassenzimmer mit Mindestabstand. - Ritzau Scanpix/AFP

    In den Volksschulen hingegen wird der Kanton Zürich ab 8. Juni wieder den Vollbetrieb aufnehmen. Im Gegensatz zu den älteren Jugendlichen müssen die Kinder den Abstand nicht einhalten.

    Der Kanton Zürich hat den Präsenzunterricht in den Volksschulen am 11. Mai in reduzierter Form wieder gestartet. Unverändert bleibt die Situation an den Hochschulen: Dort wird der Fernunterricht bis zum Ende des Semesters fortgeführt.

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