Die Luzerner Gymnasien und Berufsfachschulen führen bis zu den Sommerferien den wegen der Coronapandemie eingeführten Fernunterricht fort. Wie nach der Sommerpause unterrichtet wird, ist offen.
Schulabgänger Zug
Ein Schulzimmer. (Symbolbild) - Keystone

Ab dem 8. Juni ist der Präsenzunterricht an den Schulen der Sekundarstufe II wieder erlaubt, sofern die Abstandsvorschriften eingehalten werden können. Für die Luzerner Gymnasien und Berufsfachschulen bedeute dies, dass ein ordentlicher Präsenzunterricht aus räumlichen und organisatorischen Gründen nicht möglich sei, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.

An den Gymnasien wird deswegen bis zu den Sommerferien grundsätzlich am Fernunterricht festgehalten. Für Prüfungen, Übungen in kleineren Gruppen, Einzelgespräche oder einzelne Lehrveranstaltungen könnten Lehrer und Schüler ins Schulhaus kommen, teilte die Staatskanzlei mit.

In der Berufsbildung sollen die Schulen aufgrund der örtlichen Bedingungen sowie der Bedürfnisse der Lehrlinge und der Branchen über die Durchführung eines Präsenzunterrichts entscheiden. Von diesem profitieren sollen vor allem die Klassen der Attest-Ausbildungen.

Wie nach den grossen Ferien unterrichtet wird, ist noch offen. Bis zum Beginn des neuen Schuljahrs sollen Schutzkonzepte evaluiert und festgelegt werden, teilte die Staatskanzlei mit.

Gleiches gelte für die Universität, die Hochschule und die Pädagogische Hochschule Luzern. Diese Lehranstalten haben ihren ordentlichen Vorlesungsbetrieb weitgehend abgeschlossen.

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