In zehn Tagen spielt die Schweiz bei der EM 2020 ihr erstes Spiel gegen Wales. Public Viewings sind in Zürich zwar trotz Coronavirus grundsätzlich zugelassen, finden aber vorwiegend in Gartenwirtschaften statt. Die Zuschauenden müssen dabei in Gruppen stehen.
Ein Fussballfeld. - Keystone Symbolbild

Die Stadt Zürich hat am Mittwoch die Regeln für Wirtinnen und Wirte bekannt gegeben, die während der EM 2020 ein Public Viewing machen wollen. Eine Bewilligung brauchen sie für die Fernsehübertragung in ihrem Lokal oder in ihrem Aussenbereich nicht.

Dennoch müssen sie wegen des Coronavirus einiges beachten: In Innenräumen sind insgesamt 100 Personen zugelassen, wobei die Gästegruppen jeweils nur vier Personen zählen dürfen.

Im Aussenbereich sind 300 Personen erlaubt. Hier dürfen maximal 6 Personen zusammenstehen. Die Wirte müssen dafür sorgen, dass die Gästegruppen den erforderlichen Abstand einhalten. Falls das nicht möglich ist, müssen sie gemäss Stadt «wirksame Abschrankungen» aufstellen. Zudem müssen die Betreiber die Kontaktdaten aller Zuschauerinnen und Zuschauer erheben.

Torjubel mit der Bratwurst in der Hand ist zudem verboten: Wer etwas isst oder trinkt, muss sich dabei setzen. Ihre Gartenwirtschaft zusätzlich vergrössern, dürfen die Wirtinnen und Wirte nicht. Wegen des Corona-Virus können sie aktuell bereits 30 Prozent mehr Fläche beanspruchen - dabei soll es auch während der EM bleiben.

Die diesjährige EM, die trotz Austragungsjahr 2021 immer noch EM 2020 heisst, findet vom 11. Juni bis am 11. Juli statt.

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