Täter war wegen eines körperlichen Problems im Spital

Redaktion
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Murten,

Der Mann, der sich in Kerzers im Postauto angezündet hat, war laut der Polizei nicht wegen psychischen Problemen im Spital.

Kerzers
Beim Postauto-Brand in Kerzers starben sechs Personen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Täter vom Postauto-Brand von Kerzers war nicht wegen psychischer Probleme im Spital.

Am Dienstagabend hat sich ein psychisch instabiler Mann in einem Postauto in Kerzers selbst angezündet. Beim Brand kamen fünf weitere Menschen ums Leben, fünf wurden zum Teil schwer verletzt.

Laut der Kantonspolizei Bern hielt sich der Mann vor der Tat in einem Spital im Kanton Bern auf. Genauere Angaben zum Spital wurden nicht bekannt gegeben.

Kerzers
Das abgebrannte Postauto in Kerzers. - keystone

«Der Mann war freiwillig aufgrund eines medizinischen Problems im Spital. Es handelte sich dabei also um ein körperliches und nicht um ein psychisches Problem», sagt nun die Kantonspolizei Bern gegenüber SRF.

Mann war aus dem Spital geflüchtet

Zum Täter erklärte Staatsanwalt Raphaël Bourquin gestern an der Medienkonferenz, der Mann habe offenbar ein randständiges Leben geführt und psychische Probleme gehabt.

«Er wird als eine Person beschrieben, die am Rande der Gesellschaft lebte und gestört war», sagte Bourquin.

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Wie die Berner Kantonspolizei gestern gegenüber «RTS» mitteilte, fahndete sie seit Dienstag nach dem Mann.

Demnach war der Mann in ärztlicher Behandlung und verschwand aus dem Spital. Kurz nach 13 Uhr schlug das Spital Alarm. Umgehend habe die Polizei Ermittlungen eingeleitet, Suchmassnahmen ergriffen und Patrouillen mobilisiert.

Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilt, wurden alle Opfer des Busbrandes in Kerzers FR identifiziert. Neben dem mutmasslichen Brandstifter, einem 65-jährigen Schweizer, kamen fünf weitere Personen ums Leben.

Alle Opfer identifiziert

Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte, wurden alle Opfer des Busbrandes in Kerzers identifiziert. Neben dem Brandstifter, einem 65-jährigen Schweizer, kamen fünf weitere Personen ums Leben.

Der Chauffeur, ein 63-jähriger Portugiese, sowie zwei Schweizerinnen (25 und 39) und zwei Schweizer (16 und 29) starben. Sie alle lebten in der Region.

Bei den Verletzten handelt es sich im zwei Schweizer (34 und 61) sowie zwei Schweizerinnen (27 und 56). Auch ein 32-Jähriger aus dem Kosovo wurde verletzt. Sie alle sind in der Region wohnhaft. Zwei Personen werden noch im Spital behandelt.

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