Die Aufwertung der Glatt zwischen Dübendorf und Opfikon dürfte 63 Millionen Franken kosten. Die Regierung hat diesen Betrag beim Kantonsrat zur Genehmigung beantragt. Mit dem Geld soll die Glatt bis 2031 zum Erholungsgebiet für Mensch und Natur werden.
Kantonsrat Zürich.
Der Kantonsrat Zürich. (Archivbild) - Keystone

Der Regierungsrat teilte am Donnerstag mit, dass er die Vorlage an den Kantonsrat überwiesen hat. Das Parlament wird in einer der kommenden Sitzungen über die 63 Millionen entscheiden. Von dem Geld sind gemäss Regierung 30 Millionen für den Glattuferweg vorgesehen und 33 Millionen für Wasserbauprojekte.

Der Regierungsrat rechnet dabei mit Bundesbeiträgen von mindestens 35 Prozent für den Glattuferweg, die Hochwasserschutzbauten und die Fluss-Revitalisierung. Auch die Gemeinden werden zur Kasse gebeten: Sie müssen sich gemäss Strassengesetz mit einem Fünftel an den Kosten für den zehn Kilometer langen Glattuferweg beteiligen.

Das ganze Freiraumkonzept heisst «Fil Bleu Glatt», also «Blauer Faden Glatt». Mit verschiedenen Massnahmen soll der Glattraum in den kommenden Jahren schrittweise aufgewertet werden, damit die Wachstumsregion «ein identitätsstiftendes Naherholungsgebiet erhält».

So werden unter anderem die Uferstreifen mit der Festlegung des Gewässerraums für künftige Generationen erhalten. Bis 2026 soll zudem der Glattuferweg zu einer regionalen Verbindungsachse für Fussgänger und Velofahrer ausgebaut werden.

Dazu kommen parkähnliche Abschnitte. Die Städte Opfikon und Zürich stellten bereits temporäre Sitzgelegenheiten und Liegen aus Holz entlang der Glatt auf. Dübendorf realisierte zudem bereits eine Plattform direkt am Fluss.

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