AL lanciert Initiative für befristeten Vermögenssteuer-Zuschlag

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass die Corona-Hilfen unter anderem mit einem auf drei Jahre befristeten Zuschlag auf die Steuern für hohe Vermögen finanziert werden. Lanciert wird die Volksinitiative «Faire Finanzierung der Corona-Hilfen» von einem Bündnis von Parteien und Gewerkschaften.

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    Die Initiative verlangt auf der höchsten Progressionsstufe der Vermögenssteuer einen Zuschlag von 20 Prozent für die Dauer von drei Jahren, wie das Initiativkomitee am Donnerstag mitteilte. Betroffen wären Vermögen über 3,158 Millionen Franken (Grundtarif), respektive 3,235 Millionen Franken (Verheiratetentarif).

    Die Steuererhöhung solle dem Kanton und den Gemeinden jeweils etwa 100 Millionen Franken jährlich einbringen. Damit könne ein grosser Teil der Summen, welche der Kanton für Corona-Hilfen für Wirtschaft und Gewerbe bezahlt habe, ausgeglichen werden.

    Hinter der Initiative stehen die AL, SP, Grüne und CSP sowie der Gewerkschaftsbund Kanton Zürich und Travail Suisse.

    Die AL scheiterte Mitte März im Kantonsrat mit einem ähnlich lautenden Vorstoss. Für das Zustandekommen der Volksinitiative werden 6000 Unterschriften benötigt.

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