Zuger Schülerinnen und Schüler erhalten voraussichtlich ab 2024 mehr Platz. Die Stadt kann die Schulanlage Loreto um zwei Trakte erweitern. Das Stimmvolk hat am Sonntag an der Urne einen Objektkredit von 20,65 Millionen Franken klar gutgeheissen.
Schüler am Computer
Eine Zuger Schulanlage wird für fast 21 Millionen Franken ausgebaut. - dpa/AFP/Archiv

Die Zugerinnen und Zuger bewilligten den Kredit mit einem Ja-Stimmenanteil von 94,38 Prozent bei 6447 Ja- zu 384 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 40,86 Prozent. Vom Ausbau profitiert auch die Zuger Kultur, die auf dem Schulareal zusätzliche Räume erhält.

Im Schulhaus Loreto, das aus dem Jahr 1969 stammt, werden aktuell 425 Schülerinnen und Schüler der Sekundar-, Real- und Werkschule in 25 Klassen von 60 Lehrpersonen unterrichtet. Die Anlage stösst an ihre Kapazitätsgrenzen.

Sie kann nun mit zwei neuen Gebäuden, Trakt 6 und Trakt 7, ergänzt werden. Diese bieten Raum für den Unterricht sowie für die schulergänzende Betreuung. Das Raumkonzept ist auf 32 Klassen ausgelegt.

Der Trakt 7 wird auf Antrag des Stadtparlaments vollständig unterkellert für eine multifunktionale Nutzung für Kultur und Zuger Vereine. Die Mehrkosten dafür betragen 0,85 Millionen Franken. Baubeginn ist für Sommer 2022 vorgesehen. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren.

Mehr zum Thema:

Franken