Zug: Telefonbetrüger aktiv – Seniorin überweist 44'000 Franken
Im Kanton Zug vermehrt Telefonbetrüger aktiv. Eine Seniorin ist am Mittwoch in Cham Opfer eines Betrugs geworden und hat rund 44'000 Franken überwiesen.

Die Masche der Betrüger funktioniert oft nach einem ähnlichen Schema; das Telefon klingelt und am anderen Ende der Leitung meldet sich eine Person, die sich als Bankmitarbeitender, Angehöriger oder als Mitarbeitende einer Behörde ausgibt.
So geschehen am Mittwoch (15. April) bei einer Seniorin in Cham. Unbekannte Täter gaben sich telefonisch als Bankmitarbeitende aus und täuschten der Geschädigten eine angeblich unberechtigte Überweisung vor. In mehreren aufeinanderfolgenden Anrufen bauten sie durch professionelle Gesprächsführung und vorgetäuschte interne Ermittlungen Vertrauen auf.
Unter dem Vorwand, das Geld zu sichern und einen Betrugsfall aufzuklären, wurde die Frau dazu gebracht, selbst eine Überweisung in der Höhe von 44'000 Franken auf ein fremdes Konto zu tätigen. Gleichzeitig wurde sie angewiesen, mit niemandem darüber zu sprechen. Erst im Nachhinein erkannte die Geschädigte den Betrug und informierte die Polizei.
Bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei gehen derzeit zahlreiche Meldungen aus der Bevölkerung ein, wonach mutmassliche Telefonbetrüger aktiv sind. In vielen Fällen erkennen die
Angerufenen die Betrugsversuche rechtzeitig und beenden das Gespräch. Die Zuger Polizei warnt eindringlich vor Telefonbetrügern, die es auf das Vermögen von Bürgerinnen und Bürgern abgesehen haben.












