Neue Verbote sollen Ausbreitung des Japankäfers stoppen
Nach Funden des Japankäfers gelten in der Stadt Zug ab sofort strenge Verbote. Mit Transport- und Bewässerungsverboten wird die Ausbreitung gezielt bekämpft.

Nachdem in der Stadt Zug und in Baar mehrere Japankäfer gefunden wurden, intensiviert der Kanton die Massnahmen. Wie die Stadt Zug mitteilt, sollen sie die Verbreitung eindämmen und so den Schädling beseitigen.
Zu den Massnahmen gehören ab sofort ein Bewässerungsverbot im Befallsherd für Rasen- und grasbewachsene Grünflächen sowie ein Transportverbot für Schnittgut aus der Pufferzone hinaus. Auch dürfen keine Oberflächenschichten des Bodens (bis 30 cm tief) aus dem Befallsherd hinausbewegt werden.
Mit diesen Methoden soll der invasive und gebietsfremde Schädling getilgt und die Verschleppung von Käfern, Larven und Eiern verhindert werden. Der Japankäfer befällt über 400 Pflanzenarten, darunter auch wichtige landwirtschaftliche Kulturen wie Mais und Obstbäume.










