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Plakatausstellung am Alpenquai rückt «Heimat» ins Zentrum

Nau.ch Lokal
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Vom 19. August bis Ende Oktober 2026 verwandelt sich der Zuger Alpenquai in eine Kunstmeile. Neben 20 Plakaten erwartet die Gäste ein Rahmenprogramm.

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Der Ausblick auf die Seepromenade in Zug. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Stadt Zug informiert, findet aach einer inspirierenden und erfolgreichen ersten Runde die Plakatausstellung der Stadt in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt und rückt Kunstwerke aus der Bevölkerung in den Mittelpunkt. Die neue Ausgabe beleuchtet Fragen zum Thema «Heimat» und lädt Besuchende in einem breiten, kostenlosen Rahmenprogramm zum Mitgestalten ein.

Im vergangenen Jahr fand zum ersten Mal eine Plakatausstellung in der Stadt Zug statt, welche die Kreativität der Stadtzuger Bevölkerung in den Fokus setzte – mit 20 Werken von Künstlerinnen und Künstlern jeden Alters.

«Es ist uns ein grosses Anliegen, das kreative Schaffen der Stadtzugerinnen und Stadtzuger der breiten Bevölkerung zu zeigen und ihnen somit Sichtbarkeit und Anerkennung zu verleihen», meint Stadtpräsident André Wicki. «Eine ähnliche Ausstellung in Rimini inspirierte mich, den Anstoss für das Projekt im öffentlichen Raum von Zug zu geben.»

Heimat aus unterschiedlichen Perspektiven

Die diesjährige Ausschreibung suchte nach Werken, die sich mit dem Thema «Heimat» auseinandersetzen. 20 Kunstwerke aus der Bevölkerung wurden von einer Fachjury ausgewählt und sind nun vom 19. August bis 31. Oktober 2026 beim Alpenquai zu sehen.

Ausgestellt werden Werke von Wolfgang Dieter Beck, Antonie Bravo, Chun Chen, Isabella Gerlich, Samuel Hegetschweiler, Remo Hegglin, Géraldine Heller, Julia Hürlimann, Eugen Jans, Stella Jarvis, Selman Keles, Oliver Kümmerli, Levon Manvelian, Matthias Moos, Brian Njamba, Zelije Ramadani, Marina Tomic, Barbara Tresch-Stuppan, Linda Voorwinde und Jürg Wylenmann.

Besonders in diesem Jahr: Auf den Plakatrückseiten werden die Kunstwerke von thematischen Fragestellungen begleitet, welche mit den Arbeiten in Verbindung stehen und zum Nachdenken und Austauschen anregen sollen. Wo und wie fühlen sich Menschen aus der Stadt Zug zugehörig? Und was macht ihr Gefühl von «Heimat» aus?

Gedanken zum Thema können auch online geteilt werden. Die anonymen Antworten fliessen schliesslich in das Programm der Finissage mit ein.

Workshops laden zum kreativen Mitmachen ein

Auch Workshops des Kreativ-Kollektivs ArtGrid gehören zum Programm und finden im Rahmen der Vernissage am Mittwoch, 19. August, um 18 Uhr beim Alpenquai sowie am Fest der Nationen am Samstag, 5. September, von 12 bis 18 Uhr beim Oberen Landsgemeindeplatz statt.

In den Workshops erschaffen die Teilnehmenden gemeinsam mit ArtGrid eine Skulptur im öffentlichen Raum. Interessierte Personen sind hierfür eingeladen, Gegenstände mitzubringen, welche sie mit ihrer Heimat verbinden.

Auch im Anschluss an die drei öffentlichen Führungen vom Sonntag, 6. September, 15 Uhr, Samstag, 26. September, 11 Uhr und Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr können Gross und Klein gemeinsam die Skulptur weiterwachsen lassen. Die Führungen werden von Kunstvermittlerin Sandra Bucheli durchgeführt und finden ebenfalls beim Alpenquai statt.

Finissage bildet Abschluss der Ausstellung

Den Abschluss der Ausstellung bildet die Finissage am Samstag, 31. Oktober, ab 11 Uhr im KunstCluster Zug, wo das Thema nochmals vertieft wird. Die Veranstaltung umfasst zudem eine stille Auktion der eingereichten Kunstwerke zugunsten der Kunstschaffenden.

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