Oberägeri

    Oberägeri ZG: Illegale Party aufgelöst – zahlreiche Wegweisungen

    Zuger Polizei
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    Region Zug,

    Die Zuger Polizei hat am Samstag eine illegale Party mit über 100 Teilnehmenden aufgelöst. Schäden konnten so verhindert werden.

    baar
    Die Zuger Polizei sucht Zeugen. (Symbolbild) - Zuger Polizei

    Am Samstagmorgen hat die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei eine Meldung bezüglich einer illegalen Party im Gebiet Langenegg in der Gemeinde Oberägeri erhalten.

    Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort eine grosse Anzahl Personen fest, die dabei waren, sich rund um das Chlausenchappeli niederzulassen.

    Ersten Erkenntnissen zufolge richteten sich die Teilnehmenden für einen Aufenthalt über das verlängerte Wochenende ein, dies ohne Einverständnis der Landbesitzer sowie ohne die erforderliche Bewilligung.

    Im direkt umliegenden Waldgebiet entdeckten die Einsatzkräfte zudem mehrere Dutzend Zelte der Teilnehmenden sowie weitere Infrastruktur.

    Zu Festnahmen kam es nicht

    Die Zuger Polizei intervenierte daraufhin mit einem Grossaufgebot und forderte die anwesenden Personen auf, das Gelände zu verlassen.

    Die grosse Mehrheit der Partygänger verhielt sich friedlich und kam der Aufforderung nach. Vereinzelte zunächst noch renitente Personen konnten nach längeren Gesprächen ebenfalls dazu bewogen werden, das Gelände freiwillig zu verlassen. Zu Festnahmen ist es nicht gekommen.

    laptop verprügelt
    Zuger Polizei. (Symbolbild) - Zuger Polizei

    Insgesamt wurden vor Ort 112 Personen kontrolliert und aus dem Kanton Zug weggewiesen. Die kontrollierten Personen sind zwischen 16 und 62 Jahre alt und stammen aus verschiedenen Kantonen der Schweiz sowie aus dem nahen Ausland.

    Eine Person wurde ins Spital gebracht

    Eine Person wurde aus medizinischen Gründen durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. Weiter stellten die Einsatzkräfte eine Musikanlage, einen Generator sowie weiteres Material sicher.

    Durch das frühzeitige und konsequente polizeiliche Einschreiten konnten grössere Schäden am betroffenen Gebiet verhindert werden.

    Während des Einsatzes mussten die Zufahrtswege zum Chlausenchappeli für mehrere Stunden gesperrt werden. Weitere Abklärungen und Ermittlungen bezüglich der Organisatoren sind im Gang.

    Im Einsatz standen zahlreiche Einsatzkräfte der Zuger Polizei, darunter auch Spezialkräfte sowie Fachspezialisten. Unterstützt wurden sie durch Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) und der Feuerwehr Oberägeri, Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, des Feuerwehrinspektorats, der Zivilschutzorganisation des Kantons Zug sowie der Zugerland Verkehrsbetriebe.

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    Kommentare

    User #6511 (nicht angemeldet)

    Was sagt der Wächterrat der SP dazu,

    User #3649 (nicht angemeldet)

    Wegweisungen, finde ich nicht so herzig, besonders bei Straftätern!

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