Schüsse, Partys, Sex: Deutscher aus Kolumbien ausgewiesen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Nach zahlreichen Beschwerden über wilde Partys, Drogenkonsum, Schüsse in die Luft und lautstarken Streitereien mit Prostituierten über die Bezahlung ist ein Deutscher aus Kolumbien abgeschoben worden. Der Mann habe in einem eleganten Viertel von Medellín immer wieder für Ärger gesorgt und bedrohliches Verhalten gegenüber den Nachbarn gezeigt, teilte die kolumbianische Einwanderungsbehörde mit. Zudem gebe es Hinweise auf die Erstellung pornografischer Inhalte und Kinderprostitution in der Wohnung im exklusiven Stadtteil El Poblado.

Koks
Ein Deutscher wurde wegen Drogen, Partys und Sex aus Kolumbien ausgewisen. (Symbolbild) - keystone

Der Mann sei über Madrid nach Frankfurt ausgewiesen worden, teilte die Behörde mit. Er dürfe nun für zehn Jahre nicht nach Kolumbien einreisen. «Wir üben unsere Aufgabe mit der gebotenen Strenge aus, um Kinder, Jugendliche und Frauen zu schützen. Wir werden weiterhin alle notwendigen Massnahmen ergreifen, wenn Ausländer durch ihr Verhalten das Zusammenleben oder die Sicherheit beeinträchtigen oder eine Gefahr für die Gemeinschaft darstellen», sagte die Leiterin der Einwanderungsbehörde, Gloria Esperanza Arriero López.

In der für ihr Nachtleben berühmten Millionenmetropole Medellín gibt es schon seit längerem ein Problem mit Sextouristen und Ausländern, die durch ihr Verhalten für ein öffentliches Ärgernis sorgen. Zuletzt war bereits ein Mann mit russischer und US-Staatsbürgerschaft ausgewiesen worden, weil er über etwa zwei Jahre hinweg mit lauten Partys und bedrohlichem Verhalten gegenüber Nachbarn in seinem Wohnviertel für Ärger gesorgt hatte.

Kommentare

Weiterlesen

Kriens Journalist Handschellen Protest
398 Interaktionen
«Schock»
Elisabeth Baume-Schneider AHV 2030
888 Interaktionen
Rentenalter tabu

MEHR AUS STADT BERN

Marc Jost Promillegrenze Skipiste
29 Interaktionen
«Keine Daten»
-
371 Interaktionen
Arbeitgeber
2 Interaktionen
Kanton Bern