Zug

    Hausabbruch in Zug legt Blick frei auf 85-jähriges Reklamebild

    Beim Abbruch eines Hauses in Zug ist eine monumentale 85-jährige Werbung für den Nähmaschinenhersteller Bernina sichtbar geworden. Für den Zuger Gestalter Ueli Kleeb handelt es sich um eine «kleine Sensation».

    Für eine kurze Zeit ist in Zug eine alte Reklame für Bernina-Nähmaschinen wieder sichtbar.
    Für eine kurze Zeit ist in Zug eine alte Reklame für Bernina-Nähmaschinen wieder sichtbar. - ZVG/Ueli Kleeb

    Wie Kleeb am Montag mitteilte, wurde die Reklame 1941 an die Nordfassade der Alpenstrasse 14, dem Haus Terminus, gemalt. Als 1948 das Haus Urania angebaut wurde, wurde das Gemälde verdeckt.

    Mit dem Abbruch des Hauses Urania wurde die Bernina-Reklame in weiten Teilen wieder sichtbar. Die Fassadenmalerei dürfte zu den grössten noch erhaltenen historischen Werbefassaden der Schweiz zählen, erklärte Kleeb. Sie gehöre zur Blütezeit der Schweizer Werbegrafik in der Zwischenkriegszeit.

    Die Alpenstrasse befindet sich beim Bahnhof Zug, die Werbung richtete sich an die Bahnreisenden. In der Zuger Stadtregierung stiess sie auf Ablehnung. Sie musste nachträglich angepasst werden.

    Lange zu sehen sein wird die Nähmaschinenwerbung nicht. Sie wird von einem geplanten Neubau wieder verdeckt.

    Kommentare

    User #2577 (nicht angemeldet)

    Im Jahr 1932 erschien die erste Nähmaschine unter der Marke Bernina auf dem Markt und fand sofort viele Käufer👍 Bernina CL .105. war es ..!

    User #2736 (nicht angemeldet)

    Wo bleibt denn HIER der Denkmalschutz? Der ist sonst überall, aber wenn man ihn EINMAL braucht...?

    Weiterlesen

    Jeff Bezos KI
    64 Interaktionen
    Keine Doppelverdiener
    Künstliche Intelligenz und die Gesundheitskosten
    50 Interaktionen
    Brisant

    MEHR AUS ZUG

    EV Zug Lukas Bengtsson
    1 Interaktionen
    Wadenbeinbruch
    Risch-Rotkreuz ZG
    Risch-Rotkreuz ZG