Dollar

Landis+Gyr hat eine halbe Milliarde Dollar für Übernahmen bereit

Landis+Gyr sieht sich nach eigenen Angaben in der Lage, nicht nur organisch, sondern auch über Akquisitionen zu wachsen. «Wir verfügen über eine finanzielle Feuerkraft von 500 bis 600 Millionen US-Dollar», sagte der Chef des Zuger Unternehmens, Werner Lieberherr, am Mittwoch.

Landis+Gyr
Landis+Gyr verzeichnet hohe Verluste. - Keystone

Landis+Gyr sei sowohl an grösseren als auch an kleineren Übernahmen interessiert, sagte der Chef des Anbieters von integrierten Energiemanagementprodukten. Als Beispiel verwies er auf die deutsche Cybersecurity-Firma Rhebo, deren Erwerb zu einem tiefen zweistelligen Millionenbetrag am Mittwoch bekannt gegeben wurde.

Rhebo werde kurzfristig zwar keinen wesentlichen Einfluss auf das Finanzergebnis von Landis+Gyr haben, sagte Lieberherr. Die Gesellschaft passe aber hervorragend ins Portfolio von Landis+Gyr.

Durch Übernahmen, aber auch via Partnerschaften, solle das Portfolio in strategische Wachstumsmärkten erweitert werden, sagte Lieberherr. Er erwartet, dass diese Transformation des Geschäfts langfristig profitables Wachstum sichern werde.

Lieberherr äusserte sich am Investorentag von Landis+Gyr. Keine Neuigkeit hatte er zum Steuerkonflikts in den USA. Das Unternehmen wehrt sich dort gegen eine Steuerveranlagung im Umfang von rund 22 Millionen US-Dollar. Er sei aber zuversichtlich, dass Landis+Gyr Recht bekommen werde, sagte Lieberherr.

Landis+Gyr bestätigte zudem seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2020/21 und legte neue Ziele bis 2023 bezüglich der Umsatzrentabilität vor. Demnach wird eine EBITDA-Marge von 12 bis 13 Prozent angestrebt, dies nach 13,5 bis 14,5 Prozent in den bis 2022 gültigen Zielen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Rucksack
104 Interaktionen
Häsli
Begeisterte Jungfischer in Andy's Fischershop: Der 13-jährige Kian (l.) und sein Bruder Laurin (6).
14 Interaktionen
Wie bitte?

MEHR DOLLAR

5 Interaktionen
Washington
4 Interaktionen
Washington
Mark Zuckerberg
32 Interaktionen
Social-Media-Gefahr

MEHR AUS ZUG

Hünenberg ZG
Hünenberg ZG
Zug Tourismus
Nachfrage