Die Zuger Regierung unterstützt die «Klima-Charta Zug+», welche die Umsetzung von konkreten Massnahmen für den Klimaschutz beschleunigen will.
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Das Wappen des Kanton Zug über den Sitzen der Ständeräte im Nationalratssaal im Bundeshaus in Bern. (Symbolbild) - Keystone

Diese Erstunterstützung beinhalte eine Bestandesaufnahme sowie die Erarbeitung und Begleitung eines Massnahmenplans zur Reduzierung des CO2-Ausstosses, teilte die Regierung am Montag, 20. Juni 2022, mit. Die Umsetzung entsprechender Bestrebungen werde zu oft zurückgestellt oder dem unternehmerischen Alltagsdruck geopfert. Durch die Beteiligung der Unternehmen an rund der Hälfte der Kosten werde eine hohe Verbindlichkeit erreicht.

Die «KIima-Charta Zug+» ist eine Initiative zur Wirtschaftsförderung im Bereich Klimaschutz – eingereicht durch die Zuger Wirtschaftsförderung, das Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe Zug, die Ostschweizer Fachhochschule, das Technologieforum Zug und den Switzerland Innovation Park Central.

Die Idee basiert laut Medienmitteilung auf einer von der Zuger Wirtschaftskammer in Auftrag gegebenen Studie, die aufzeigt, dass die Wirtschaft für knapp die Hälfte der direkten CO2-Emissionen im Kanton verantwortlich sei.

Privatwirtschaft sagte der Finanzierung eines Vorprojekts zu

Um der Dringlichkeit der Thematik gerecht zu werden, hat die Privatwirtschaft der Finanzierung eines Vorprojekts in der Höhe von 230'000 Franken zugesagt. Dieses werde von den Initianten auch dann durchgeführt, wenn der Kantonsrat dem Beitrag nicht zustimmen sollte, heisst es.

Das Gesamtbudget der «Klima-Charta Zug+» inklusive Vorprojekt beträgt 2,715 Millionen Franken. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für das Hauptprojekt einen Beitrag von maximal 1,58 Millionen Franken.

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