Feuerbrand und Ambrosia sind zwei schlimme Plagen, die durch Menschen, Tiere und Insekten übertragen werden und Allergien auslösen können.
Feuerbrand. - Keystone
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Die Witterung während der Kernobstblüte im April (warm und feucht) könnte zu optimalen Bedingungen für das Feuerbrand-Bakterium geführt haben. Je nach Witterungsverlauf kann es bei spätblühenden Wirtspflanzen wie Cotoneaster oder Feuerdorn noch zu Feuerbrand-Befall kommen.

Aus diesem Grund wird eine Kontrolle ab Mitte Juli bis Ende August 2022 durchgeführt. Jeweils in dieser Zeit sind die beiden Feuerbrandkontrolleure, Roberto Giger und Alfred Uebersax, unterwegs. Sie kontrollieren die Hausgärten auf allenfalls vorhandenen Feuerbrandbefall.

Der Feuerbrand ist eine hochansteckende, meldepflichtige Bakterienkrankheit.

Hauptsächlich während der Blütezeit im Frühjahr erfolgt die Übertragung durch Insekten, Vögel sowie den Menschen, und zwar sehr schnell und mit grossräumiger Verbreitung. Befallen werden ausser den Kernobstbäumen auch einige Büsche und Bodendecker: Alle Cotoneaster-Arten, Weissdorn, Feuerdorn, Scheinquitte, Vogelbeere, Mehlbeere, Stranvaesia sowie weitere Wirtspflanzen.

Wichtig: Absterbende Zweige und Pflanzenteile an oben aufgeführten Pflanzen bitte nicht berühren (grosse Verschleppungsgefahr), sondern unverzüglich der Gemeindekanzlei (062 917 00 17), oder direkt den Feuerbrandverantwortlichen Personen der Gemeinde melden – Roberto Giger oder Alfred Uebersax.

Vorsicht vor Ambrosia

Ebenfalls ab Ende Juli bis Ende September 2022 sind Roberto Giger und Alfred Uebersax als Ambrosiaverantwortliche unterwegs. Sie kontrollieren Liegenschaften, Hausgärten, öffentlichen Gartenanlagen, Gruben, Deponien, Baustellen, Kompostplätze und Industrieareale auf allenfalls vorhandene Ambrosiapflanzen.

Ambrosia ist eine eingeschleppte, bekämpfungspflichtige und meldepflichtige Pflanze, die durch ihre Pollen bei vielen Menschen Allergien auslösen kann.

Um eine weitere Ausbreitung der Ambrosia zu verhindern, müssen Befallsherde möglichst schnell entdeckt und vernichtet werden. Dies geschieht durch Ausreissen der Ambrosiapflanzen und Entsorgung mit dem Hauskehricht.

Falls jemand Fragen zu Ambrosia hat, wende sich an die Gemeindekanzlei oder direkt an die Ambrosiaverantwortlichen der Gemeinde, Roberto Giger oder Alfred Uebersax. Sie kommen persönlich vorbei und ergreifen die nötigen Massnahmen.

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