Wie die Gemeinde Strengelbach mitteilt, können die Grund- und Sackgebühren auf das Jahr 2023 unverändert belassen werden.
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Strengelbach AG entwirft ein räumliches Entwicklungsleitbild. - Gemeinde Strengelbach
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Auf das Jahr 2019 hat der Gemeinderat sowohl die Grundgebühr als auch die Sackgebühren deutlich gesenkt, nachdem die Abfallbewirtschaftung über die vorangegangenen Jahre ein Guthaben aufgebaut hatte. Mit der Absicht der Rückführung des Guthabens an die Einwohner verzeichnet die Betriebsabrechnung der Abfallbewirtschaftung dementsprechend über die Jahre 2019 bis 2021 einen Verlust.

Die Kehrichtabfuhr inklusive Sperrgut (Bereich Sack und Container) weist im Jahr 2021 einen Verlust von 35'664,94 Franken (Vorjahr – 71'315,63 Franken) und die Grundgebühr einen Verlust von 12'327,12 Franken (Vorjahr - 15‘345,50 Franken) aus. Die Grünabfuhr zeigt einen leichten Gewinn von 4423,16 Franken (Vorjahr - 20,97 Franken).

Eigenwirtschaftsbetriebe sind nicht gewinnorientiert und müssen sich über die eigenen Gebühren finanzieren. Bei der Festlegung der Gebühren ist der aus den Investitionen resultierende Abschreibungsaufwand für die nächsten Jahre zu berücksichtigen. Es soll verhindert werden, dass die Tarife jährlich neu bestimmt werden. Nachdem der Bereich «Sack und Container» und die «Grundgebühr» in der Vergangenheit bewusst einen Verlust auswiesen, um die Guthaben den Gebührenzahlern zurückzugeben, passte der Gemeinderat auf das Jahr 2022 die Gebühren an.

Mit der für 2022 beschlossenen Gebührenerhöhung in den Bereichen Sackgebühren und Grundgebühr sollte die Rechnung ausgeglichen gestaltet werden können, wie das Budget 2022 mit einem leichten Verlust aufzeigt. Dabei ist auch die Investition in vier Unterflurentsorgungsstationen eingerechnet. Zwei der vier Anlagen sollen 2022 und zwei weitere 2023 realisiert werden können.

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