Winterthurer SVP-Initiative für Atomstrom ist zustande gekommen

Die kommunale SVP-Volksinitiative «Ja zur freien und günstigen Stromwahl» in Winterthur ist zustande gekommen.

Winterthur
Blick auf die Stadt Winterthur. - Nau.ch / Simone Imhof

Die Volksinitiative «Ja zur freien und kostengünstigen Stromwahl» der Winterthurer SVP wurde genehmigt. Die Initiative fordert, den Atomstrom wieder ins Stadtwerk-Angebot aufzunehmen und diesen als klimafreundlich zu vermarkten.

Das Komitee reichte gemäss Angaben der Stadt vom Donnerstag 1127 gültige Unterschriften ein. Damit wurde die Schwelle von 1000 Unterschriften erreicht. Der Stadtrat hat nun bis Mitte November Zeit, um die Vorlage ins Stadtparlament zu bringen.

2019 entschied der Winterthurer Stadtrat, das günstigste Stromprodukt «e-Strom.Grau», das vollständig aus Atomstrom bestand, in der Grundversorgung auf Anfang 2020 abzuschaffen. Dies will die SVP nun rückgängig machen.

Atomstrom-Produkt als «klimafreundlich» vermarkten

Sie stützt sich dabei auf einen Entscheid des EU-Parlaments, welches Atomstrom im Juli als «nachhaltige und ökologische Energieform» einstufte. Es sei deshalb nicht sinnvoll, diese günstigste Energieform in Winterthur auszuschliessen, so die SVP.

Die Initiative fordert zudem, dass die Stadt das Atomstrom-Produkt als «klimafreundlich» vermarkten soll. Die Beimischung von bis zu 35 Prozent anderen Energiequellen solle aber erlaubt sein – sofern dies dereinst günstiger sei.

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