Der Stadtrat hebt die Linksabbiegebeziehungen im Bereich des Zwingliplatzes auf und hofft dadurch auf einen flüssigen Verkehr.
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Verkehr (Symobldbild) - Keystone

Der Stadtrat hat Massnahmen zur Priorisierung des öffentlichen Verkehrs und zur Förderung des Velo- und Fussverkehrs im Bereich des Zwingliplatzes beschlossen. Mit den Anpassungen am Knoten wird eine weitere Massnahme des Steuerungs- und Dosierungskonzepts umgesetzt.

Durch die Aufhebung von Linksabbiegebeziehungen sollen der Verkehr verflüssigt sowie Stau- und Wartezeiten verringert werden. Zudem kann der Bus besser bevorzugt werden. Die vom Stadtrat beschlossene Verkehrsanordnung liegt seit heute öffentlich auf.

Um den Verkehr möglichst flüssig zu halten, sieht das städtische Gesamtverkehrskonzept eine Priorisierung des öffentlichen Verkehrs und die Förderung des Velo- und Fussverkehrs für die

Abwicklung des zu erwartenden Mehrverkehrs vor. Kernstück der Anpassungen ist die Aufhebung der Linksabbiegebeziehungen auf dem Oberen und Unteren Deutweg sowie auf der stadtauswärts führenden Tösstalstrasse.

Dadurch können der Knoten vereinfacht und die Grünzeiten der Lichtsignalanlagen optimiert werden, was die Priorisierung des öffentlichen Verkehrs verbessert. Für Velofahrende werden indirekte Linksabbiegebeziehungen mit dazugehörigen Aufstellbereichen markiert sowie Alternativrouten signalisiert.

Weitere Massnahmen des Steuerungs- und Dosierungskonzepts

Die Motion «Mehr freie Fahrt für den Bus in Winterthur» veranlasste den Stadtrat, den Kredit für die Sicherstellung des Verkehrsflusses und die Priorisierung des öffentlichen Verkehrs mit den dazugehörigen Massnahmen zu beantragen (zur Medienmitteilung). Im darauf basierenden Steuerungs- und Dosierungskonzept wurden unter der Massnahme «Vereinfachung von Knoten» drei Teilprojekte definiert. Nach den bereits umgesetzten Massnahmen an den Knoten St. Georgen-/Lindstrasse und St. Galler-/Pflanzschulstrasse, an welchen die Bus-Priorisierung verbessert werden konnte, wird nun der Zwingliplatz entsprechend angepasst.

Es wird erwartet, dass sich der motorisierte Individualverkehr auf verschiedene Alternativrouten verteilen wird, in den Quartieren ist jedoch kein spürbarer Ausweichverkehr zu erwarten.

Parallel zur Umsetzung der Anpassungen am Zwingliplatz laufen die Planungen für weitere Massnahmen des Steuerungs- und Dosierungskonzepts mit dem Ziel, den öffentlichen Verkehr zu priorisieren.

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