Das Therapieangebot Zebra der Sozialen Dienste der Stadt hilft mit kostenlosen Infoveranstaltungen Personen, die geflüchtete Kinder oder Jugendliche begleiten.
Winterthur Grünliberale Partei
Die Stadt Winterthur ZH. - Pixabay

Viele Tausende Menschen sind vor dem Krieg in der Ukraine in die Schweiz geflüchtet, auch nach Winterthur. Die Solidarität in der Bevölkerung ist gross. Menschen nehmen Ukrainer als Gäste in ihre Wohnungen auf oder engagieren sich in verschiedenen ehrenamtlichen Angeboten.

Auch in professionellen Kontexten wie Schulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen treffen Winterthurer auf geflüchtete Menschen. Unter den Geflüchteten befinden sich auch viele Kinder. Diese haben oft in ihrer Heimat oder auf der Flucht belastende Situationen erlebt und erhalten täglich erschütternde Neuigkeiten aus ihrer Heimat. Das stellt auch die Personen, die sie begleiten oder beherbergen, vor Herausforderungen.

Kostenloses Unterstützungsangebot

Das Therapieangebot Zebra der Sozialen Dienste hat deshalb Angebote erarbeitet, die jenen Unterstützung bieten, die sich professionell oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen, insbesondere Kindern und Jugendlichen beschäftigen.

Privatpersonen, die geflüchtete Menschen beherbergen oder begleiten, erhalten in zwei Modulen Grundlagenwissen zu Notfallpsychologie, Psychotraumatologie, Hilfe zur Selbsthilfe, Selbstfürsorge und relevanten Anlaufstellen.

Ein ähnliches Angebot richtet sich an Personen, die im beruflichen Kontext mit Geflüchteten zu tun haben, zum Beispiel Lehrpersonen oder Sozialarbeitende. Die Veranstaltungen sind kostenlos und werden von ausgewiesenen Expertinnen durchgeführt.

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