Stellenabbau bei Zimmer Biomet – SVP Winterthur zeigt sich alarmiert
Die SVP Winterthur ist alarmiert über den erneuten Abbau von Industriearbeitsplätzen in Winterthur. Und fordert vom Stadtrat eine aktive Industriepolitik ein.

Die SVP Winterthur ist alarmiert über den erneuten Abbau von Industriearbeitsplätzen in Winterthur.
Die Ankündigung von Zimmer Biomet, bis zu 580 der 730 Stellen am Standort Winterthur abzubauen, ist der jüngste schwere Rückschlag. Bereits 2020 und 2022 baute das Unternehmen insgesamt rund 300 Arbeitsplätze ab. Der bedeutende Industriebetrieb hat damit einen grossen Teil seiner Arbeitsplätze in Winterthur verloren.
Auch Burckhardt Compression hat im November 2025 den Abbau von rund 70 Stellen und im Sommer 2026 von weiteren 150 Arbeitsplätzen angekündigt. Winterthur ist auf dem besten Weg zur Deindustrialisierung.
«Jetzt ist Handeln angesagt»
Jetzt ist der Stadtrat gefordert. Im Frühling hat er mit viel Vorschusslorbeeren eine neue Wirtschaftsstrategie präsentiert. Gleichzeitig regelt der neue Vertrag mit House of Winterthur die Aufgaben bei der Ansiedlung neuer Unternehmen.
Damit liegen wichtige Instrumente für eine aktive Standort- und Industriepolitik auf dem Tisch. Sie müssen nun auch konsequent genutzt werden – nicht nur für Neuansiedlungen, sondern ebenso für die Pflege und Sicherung bestehender Industriebetriebe.
Dazu Fraktionspräsident Christian Hartmann: «Der Stadtrat muss zeigen, dass die Wirtschaftsstrategie mit konkreten Massnahmen hinterlegt ist. Jetzt ist Handeln angesagt!»










