HC Rychenberg Winterthur als Siebter in die Playoffs
Der HC Rychenberg Winterthur schliesst die Qualifikation als Siebter ab und fordert nun Unihockey Tigers Langnau in der Best-of-7-Serie der Playoffs heraus.

Wie der HC Rychenberg Winterthur schreibt, beendet der HCR nach einer 6:7-Niederlage bei Malans und einem 6:5-Sieg nach Verlängerung in Köniz die Qualifikation als Tabellensiebter. In den Playoffs geht es nun in einer Best of 7-Serie gegen Langnau.
Es ist in dieser Saison schwierig, das Potenzial und die Leistungsfähigkeit des HC Rychenberg einzuschätzen. Mal gefällt er mit seinem offensiven Kombinationsspiel, um gleich beim nächsten Auftritt wieder einen mauen Eindruck zu hinterlassen.
Diese markanten Schwankungen begleiteten ihn durch die Qualifikation, und daran änderte sich auch in der Doppelrunde zu deren Abschluss nichts.
Auf einen kraftlosen Auftritt in Maienfeld, der in einer Niederlage gegen den Playout-Teilnehmer Malans endete, zeigte sich das Team von Philippe Soutter 24 Stunden später stark verbessert und hätte sich beim Tabellenfünften Köniz einen Sieg nach sechzig Minuten und nicht erst in der Verlängerung verdient gehabt.
Mal hü, mal hott
Für die Doppelrunde nahm der Trainerstab ein paar Anpassungen vor. Die auffälligsten waren, dass Oskar Weissbach zum Center umfunktioniert sowie Tobias Studer und am Sonntag auch Levin Conrad in die Verteidigung zurückgezogen wurden.
Entfalteten diese Massnahmen in Maienfeld noch nicht die erhoffte Wirkung, belebten sie das Offensivspiel am Sonntag, 1. März 2026, merklich. Nach einem offenen Schlagabtausch mit wechselnden Vorteilen in der ersten Viertelstunde gewann der HCR die Oberhand und gab das Diktat, von wenigen ausgeglichenen Phasen abgesehen, bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab.
Dass sich die zahlreichen erfolgversprechenden Offensivszenen nicht im Resultat niederschlugen, lag daran, dass sich der HCR zu selten für seine Anstrengungen belohnte und gleichzeitig Gegentore ohne Vorzeichen kassierte. Er sah sich darum mit der Aufgabe konfrontiert, zwischen der 18. und 55. Minute nahezu ununterbrochen einem Rückstand hinterherzulaufen.
Er tat dies freilich mit der nötigen Geduld und Überzeugung. Es war zweifellos verdient, dass er zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand aufholte und letztlich als Sieger vom Feld ging. Das Zünglein an der Waage spielte dabei Weissbach, der in der 54. und 55. Minute zwei mustergültige Assists lieferte und in der 63. auch den Bonuspunkt sicherte, indem er einen an Conrad verschuldeten Penalty sicher verwertete.
Offensive harmlos, Defensive zu offen
Tags zuvor war von der offensiven Dynamik und der weitgehenden defensiven Stabilität noch wenig zu sehen gewesen. In Maienfeld hatte der HCR einen in der Abwehr allzu luftigen und im Angriff halbherzigen Eindruck hinterlassen.
Nur dank dreier Tore bei sechs gegen fünf Feldspielern hatte sich der Rückstand im Rahmen gehalten und war ein Punktgewinn bis zum Abpfiff im Bereich des Möglichen geblieben.








