Wie die Stadt Winterthur mitteilt, kamen die Sozialen Dienste und die reformierte Kirche überein, die Zusammenarbeit auch im 2023 weiterzuführen.
Winterthur
Die Stadt Winterthur ZH. (Symbolbild) - Pixabay
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Nach wie vor sind Private in der Unterbringung und Betreuung von schutzsuchenden Menschen aus der Ukraine stark engagiert.

Von den insgesamt rund 1000 Personen aus der Ukraine, die von den Sozialen Diensten aktuell finanziell unterstützt werden, leben etwa 200 bei Gastfamilien.

Seit Juni 2022 steht den Gastfamilien eine niederschwellige Anlaufstelle zur Verfügung.

Diese wurde rege genutzt. Elisabeth Wyss-Jenny und Daniela Roth-Nater beantworteten über 160 Anfragen per Telefon und E-Mail.

Die wichtigsten Themen

Die wichtigsten Themen waren Fragen zum Status S, zur Asylfürsorge, zur Sozialberatung und anderen Ämtern.

Daneben gab es eine breite Palette an Fragen zum alltäglichen Leben und Unterstützungsbedarf, zum Beispiel rund um Lebensmittel, Autos, Benützung des öffentlichen Verkehrs, Wohnungssuche und Möbel.

Zentral war auch die persönliche Beratung von Gastfamilien in schwierigen Situation.

Vernetzung unter den Gastfamilien

Die Anlaufstelle organisierte bisher drei Anlässe für Gastfamilien.

Diese dienen der Vernetzung unter den Gastfamilien, dem direkten Kontakt zu Verantwortlichen der Stadt Winterthur und als Zeichen der Anerkennung für das hohe Engagement der Gastfamilien.

Die Sozialen Dienste und die reformierte Kirche sind überzeugt, dass das Angebot der Anlaufstelle weiterhin notwendig ist.

Das Angebot wird laufend evaluiert

Als Erfolgsfaktoren erweisen sich die klare Aufgabenteilung zwischen den Sozialen Diensten und der Anlaufstelle sowie deren niederschwellige Erreichbarkeit und interkulturellen Kompetenzen.

Die Stadt und die Kirche haben beschlossen, die pragmatische Zusammenarbeit weiterzuführen und das Angebot laufend zu evaluieren.

Die reformierte Kirche unterstützt mit ihrem Engagement die Freiwilligenarbeit der Gastfamilien und leistet einen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft.

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