Unter dem Brand Prioris haben sich 22 Gemeinden aus der Region Luzern West zusammengeschlossen, um den Ausbau von schnellem Internet voranzutreiben.
Wichtig für schnelles Internet: Leerrohre für Glasfaserleitungen liegen an einer Baugrube. Foto: Julian Stratenschulte
Wichtig für schnelles Internet: Leerrohre für Glasfaserleitungen liegen an einer Baugrube. Foto: Julian Stratenschulte - dpa-infocom GmbH
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Die ländlichen Gemeinden im Kanton Luzern wollen den Anschluss an die digitale Zukunft nicht verpassen. Während in Städten und Agglomerationen das Aufrüsten für die Zukunft verhältnismässig schnell voranschreite, hätten dezentralere Gegenden, insbesondere ausserhalb der klassischen Bauzonen, das Nachsehen, heisst es in einer Medienmitteilung zur Prioris-Auftaktveranstaltung vom Donnerstag in Luthern LU.

Prioris Luzern West hat zum Ziel, eine nachhaltige Lösung der Internetanschliessung für mehrere Generationen sicherzustellen und bestehende Standortnachteile durch Innovation überwinden. Es seien nicht einzelne «Exoten», die mit «untragbar langsamen» Internetverbindungen in der Region zu kämpfen hätten, sondern Tausende, heisst es in der Medienmitteilung. Die Gemeinden wollen auch die Abwanderung Jugendlicher und junger Erwachsener eindämmen.

Die Gemeinde Luthern hatte das Problem bereits vor drei Jahren erkannt und angepackt. Heute sei die Hälfte ihres Projekts «GFA (Glasfaser für alle) Luthern» bereits geschafft, heisst es. Die Gemeinde Luthern und das dortige Projektteam arbeiten von Anfang an eng mit dem Entwicklungsträger Region Luzern West zusammen, der treibende Kraft hinter Prioris.

Die 22 Gemeinden aus der Region Luzern West gründeten im Oktober 2021 eine einfache Gesellschaft und machten sich damit auf den Weg zu einer eigenen, unabhängigen Lösung des Internetproblems, heisst es weiter. Zum heutigen Zeitpunkt befinde sich Prioris noch in der Phase der Evaluation, zahlreiche Details würden derzeit erarbeitet.

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