FC Wil 1900: Ausblick auf den Rückrundenstart
Am Sonntagnachmittag, 30. Januar 2022, um 14.15 Uhr trifft der FC Wil 1900 zu Hause im Stadion Bergholz auf den FC Vaduz. Der Formtest zum Rückrundenstart.

Am 30. Januar 2022 um 14:15 Uhr startet auch für den FC Wil 1900 gegen den FC Vaduz die Rückrunde vor heimischer Kulisse. Der FC Wil wagt eine Prognose und beantwortet drei Fragen. Wie stark waren die Teams am Ende der Rückrunde wirklich? Wer hat bei den Transferaktivitäten die Nase vorn? Wie sind die Testspielresultate trotz Corona Pandemie, vielen Abwesenheiten und entsprechend reduzierten Trainingseinheiten zu werten?
Die Form vor der Winterpause
Die Vaduzer haben in den letzten neun Pflichtspielen nur einmal verloren: Es war dies Ende November 2021 – gegen den FC Wil 1900. Im Anschluss folgten zehn Punkte in vier Spielen und die Liechtensteiner grüssen von der Spitze der Tabelle. Die Äbtestädter wiederum verloren die letzten beiden Spiele vor Weihnachten gegen Stade Lausanne Ouchy und gegen Winterthur und sind auf Rang acht abgerutscht. Vorteil Vaduz.
Welche Tranfers konnten beide Teams realisieren
Auf dem Transfermarkt waren beide Mannschaften aktiv. Die Wiler mussten mit Robin Kamber und Serkan Izmirlioglu zwei Leistungsträger gehen lassen, auf der anderen Seite kamen mit Emir Tonbul, Yannick Toure und Timothie Zali drei Talente in die Ostschweiz. Alle werden sich jedoch auf Challenge League-Ebene behaupten müssen.
Der FC Vaduz hat Simani durch Omerovic (mit einer Saison Erfahrung in der Challenge League) ersetzt und Gabriel Lüchinger (verletzungsbedingter Langzeitausfall) durch Staubli (47 Super League Einsätze). Damit ist die Vaduzer Mannschaft auf ähnlichem Niveau wie vor der Winterpause. Nach dem Abgang von Mario Frick zu Luzern stiess Alessandro Mangiarratti als Chefcoach zu den Liechtensteinern.
Vor rund 20 Jahren spielte er bei Wil und stieg damals unter Heinz Peischl in die höchste Schweizer Fussballiga auf. Beim 11:3 gegen den FC St. Gallen gehörte Mangiarratti zur Stammelf. Der Wiler Trainerwechsel kam sicherlich zum besseren Zeitpunkt. Die krankheitsbedingten Trainings-Abwesenheiten während des Winters waren wenig förderlich für einen neuen Cheftrainer. Aufgrund der Unerfahrenheit der Wiler dennoch: Leichter Vorteil Vaduz.
Testspiel-Niederlagen für den FC Wil
Der FC Wil 1900 konnte seine Testspiele nicht alle erfolgreich bestreiten, spielte aber auch gehen höherklassige Teams. Ein 2:2 gegen GC, ein 4:0 gegen Dornbirn, ein 0:1 gegen St. Gallen und nochmals 0:1 gegen Zürich wurden in der Winterpause eingefahren.
Auch der FC Vaduz hat in der Testspielphase sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Mit 4:0 gewann er gegen Austria Lustenau und mit 3:1 gegen die U21 des FC St. Gallen. Ein 1:2 gab es hingegen gegen den GAZ Metan Medias und gar mit 0:3 verlor der FC Vaduz gegen den FC Lugano.
Wer wie die Wiler in drei Partien gegen Super League-Vertreter mithalten konnte (unter anderem gegen den Leader und trotz krankheitsbedingten Ausfällen) muss sich vor keiner Mannschaft der Challenge League fürchten. Vaduz verlor gegen Lugano und Gaz Metan. Die anderen Testspielgegner sind nicht so stark einzuschätzen. Deshalb: Vorteil Wil.
Das Fazit zum Wiler Rückrundenstart
Für Hochspannung ist gesorgt – die Partie wird wohl ein enges Ding werden. Der Leader aus Vaduz wird gefordert sein. Unterstützt den FC Wil 1900 im Stadion Bergholz – es gelten die aktuellen BAG-Vorschriften bezüglich Corona. Verletzungsbedingt fehlen den Wilern aktuell Sebastian Malinowski und Argtim Ismaili, Ilan Sauter ist fraglich. Der Verein freut sich auf das Regionenderby.










