HC Thurgau scheidet nach Niederlage gegen EHC Olten aus

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Weinfelden,

Der HC Thurgau verliert Spiel fünf gegen den EHC Olten und scheidet mit 1:4 Siegen aus den Playoffs aus. Trotz Chancenplus gelingt den Thurgauern kein Comeback.

HC Thurgau
Der HC Thurgau ist ein Schweizer Eishockeyclub aus Weinfelden im Kanton Thurgau. Der Club trägt seine Heimspiele in der Eishalle Güttingersreuti aus. - HC Thurgau/ Grafik Nau.ch

Wie der HC Thurgau schreibt, verliert die Mannschaft das fünfte Viertelfinalspiel und scheidet gegen den EHC Olten mit 1:4 Siegen aus. Irgendwann ist der Punkt in einer Playoff-Serie gekommen in der man sich keine Fehler mehr erlauben kann, in der man keine nächste Chance mehr erhält, in der jedes Gegentor deine Saison beenden kann.

Für den HCT war es bereits in diesem Spiel fünf der Viertelfinalserie gegen den EHC Olten so weit. Die Thurgauer standen mit dem Serienrückstand von 1:3 mit dem Rücken zur Wand und nur noch ein Sieg konnte das vorzeitige Saisonende abwenden. Anders Olsson passte noch einmal das Lineup ein klein wenig an. Für Anthony Staiger rückte Robin Lekic wieder ins Team. In der Defensive blieb nach dem soliden Auftritt in Olten alles beim Alten.

Die Verbesserung aus Thurgauer Sicht musste vor allem darin passieren, dass offensiv mehr kreiert werden muss und sich auch die Linien zwei bis vier effektiv zeigen müssen. Bis anhin war das Powerplay und die Toplinie rund um Backman und Ljunggren die einzige Waffe, welche die HCT-Offensive zu bieten hatte. Nach einem leicht nervösen Start ins Spiel konnte sich der HCT einige Möglichkeiten erarbeiten und hätte gerade durch Backman oder Ljunggren im Powerplay auch in Führung gehen können.

Grosser Aufreger dann in der 15. Spielminute, als Alessandro Villa wegen eines Checks gegen den Kopf zuerst fünf Minuten angezeigt bekam. Nach Videokonsultation wurde korrekterweise auf zwei Minuten reduziert. Guillaume Asselin brauchte dann rund 30 Sekunden, um es besser zu machen als die Thurgauer. 1:0 für Olten und somit war der HCT auch in diesem Spiel schon wieder stark unter Druck.

HC Thurgau kämpft, doch Olten bringt Sieg ins Ziel

Nicht besser wurde es nach Spielhälfte, als Olten wieder Powerplay spielen konnte. Ein Mittel gegen dieser Überzahlspiele wurde vom HCT einfach nicht gefunden. Thurgau wartete gefühlt, bis der Puck vor das eigene Tor geschossen wurde und als Huet auch mal eine Unsicherheit zeigte, war es geschehen und Olten führte mit zwei Längen.

Mangelnden Einsatz war den Thurgauern danach keinesfalls vorzuwerfen. Bis ins letzte Drittel versuchten sie alles nach vorne zu werfen. Olten verteidigte aber effizienter, cleverer und mit viel Leidenschaft. Livio Truogs Anschlusstreffer in der 53. Minute brachte noch einmal Spannung in die Gütti.

Eine doppelte Strafe gegen Thurgau, die sonst die ganze Saison so nie gepfiffen wird, nahm den Leuen dann etwas den Schwung und auch in den Schlussminuten wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. Das Saisonaus wurde kurz nach 22 Uhr besiegelt und der HCT kann sich viel zu früh in die Ferien und eine vertiefte Saisonanalyse verabschieden.

Zu wenig Breite im Sturm kostet Thurgau die Serie

Rückblickend ist der EHC Olten verdient und souverän ins Playoff-Halbfinale eingezogen. Die Oltner waren dem HCT praktisch in jedem Spiel körperlich und von der Intensität her überlegen und liessen den spielerisch starken HCT nur selten in die Partien finden.

Am Ende war es auch ein Duell der beiden Toplinien rund um die Import-Stürmer auf beiden Seiten. Dieses Duell dürfte man insgesamt zwar mit einem Unentschieden bewerten, da beide Seiten überzeugten.

Ausschlaggebend war, dass bei Olten auch die anderen Sturmlinien ab und zu zu Toren kamen, wo hingegen die Thurgauer einzig durch ihre Top-Formation Gefahr entwickelte.

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