Offizielle Todeszahl in Venezuela steigt auf 188
In Venezuela ereigneten sich binnen weniger Minuten zwei sehr starke Erdbeben. Mehrere Gebäude stürzten ein, mindestens 188 Personen verloren dabei ihr Leben.

Im Überblick
24- Offizielle Todeszahl in Venezuela steigt auf 188
- Experte: Tausende Todesopfer in Venezuela möglich
- Kleinkinder lebend gerettet
- In Venezuela ist es mittlerweile hell geworden
- Geologe: «Typischerweise hat man relativ viele Nachbeben»
- Rubio: USA hilft mit Bildern aus der Luft
- Mindestens 164 Tote
- Internetverbindung durch Erdbeben beeinträchtigt
- Schweiz schickt Spezialisten, Suchhunde und Rettungsmaterial
- Stärkstes Erdbeben in Venezuela seit 1900
- Erdbeben in Venezuela waren auch in der Schweiz messbar
- Auch Caritas Schweiz liefert Unterstützung
- Schweiz ist laut Bundespräsident bereit Hilfe zu leisten
- Rubio verspricht «Solidarität und Unterstützung» für Venezuela
- Meloni: «Verfolge die Lage mit tiefer Besorgnis»
- Rettungsteams hören Menschen unter den Trümmern
- «Ich hatte noch nie so viel Angst»
- Video zeigt Panik am Flughafen Caracas
- Mindestens 32 Tote und 700 Verletzte
- Trump: Werden für unsere neuen Freunde da sein
- Zahlreiche Tote befürchtet
- Fotos und Videos zeigen Ausmass der Schäden
- Zahlreiche Staaten bieten ihre Hilfe an
- Innenminister: «Äusserst alarmierende Situation»
Nach zwei sehr starken Erdbeben in Venezuela suchen die Rettungskräfte unter den Trümmern nach zahlreichen Verschütteten. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke der Beben mit 7,2 und 7,5 an. Die Regierung von Venezuela rief den Notstand aus und sprach von grossen Schäden.
Das Epizentrum des ersten Bebens lag rund 24 Kilometer östlich der Stadt San Felipe. Beim kurz darauffolgenden Beben lag das Epizentrum nur wenige Kilometer weiter nördlich.
Experten gehen davon aus, dass das zweite Beben stärkere Auswirkungen hatte, da sich der Erdbebenherd in einer geringeren Tiefe befand. Je näher ein Beben an der Erdoberfläche liegt, desto stärker sind die spürbaren Erschütterungen. Der Bundesstaat La Guaira an der Karibikküste am schwersten getroffen.
Fotos und Videos zeigten an mehreren Orten eingestürzte Gebäude. Der Zugverkehr im Land wurde eingestellt, der internationale Flughafen der Hauptstadt Caracas wurde wegen Schäden geschlossen. Eine Modellrechnung der US-Erdbebenwarte legt nahe, dass eine sehr hohe Opferzahl zu befürchten ist.
Das neuste zu den schweren Erdbeben in Venezuela liest du im Nau.ch-Ticker:
Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela haben die Behörden bisher 188 Tote gezählt. Wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mitteilte, wurden weitere 1520 Menschen verletzt, mehr als 200 sind unter Trümmern verschüttet.
Der Bruder der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez gab die Zahl der komplett eingestürzten oder beschädigten Gebäude mit rund 250 an. Die Staatschefin sei in die schwer betroffene Region La Guaira gereist.
Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela dürfte die Zahl der Todesopfer einem Experten zufolge noch erheblich steigen. «Es würde mich nicht wundern, wenn wir nicht schon bei Tausenden oder vielleicht sogar bei Zehntausenden liegen», sagte Jeffrey Park, Seismologe an der Universität Yale, dem Sender CNN. «Ich habe Videos von komplett in sich zusammenfallenden Wohnhäusern gesehen.»

Park warnt, es werde noch wochenlang zu Nachbeben kommen, die teils eine Stärke zwischen 6,0 und 6,5 erreichen könnten. Sie würden keine vergleichbaren Schäden verursachen, könnten aber wegen herabfallender Trümmer gefährlich werden.
Die Suchteams arbeiten unter hohem Zeitdruck, können aber auch immer wieder Positives vermelden: Im Bundesstaat La Guaira konnten zwei verletzte Kleinkinder geborgen werden, wie Fernsehsender berichten. Die Mutter aber wird noch vermisst.
Die erfolgreichen Bergungen lösen an vielen Orten Beifall bei den Nachbarn und Angehörigen aus, wie Fernsehbilder zeigten. Vorläufigen amtlichen Angaben zufolge sind bei den Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 mindestens 164 Menschen ums Leben gekommen, knapp 1000 weitere wurden verletzt.
Aus der Ferne sei laut dem Geologen Torsten Dahm vom Potsdamer Helmholtz-Zentrum für Geoforschung (GFZ) in den ersten acht Stunden nach den zwei starken Erdbeben in Venezuela ein Nachbeben gemessen worden mit der Magnitude 4,6.
«Typischerweise hat man relativ viele Nachbeben», sagte Dahm der Deutschen Presse-Agentur. Auch bei Neapel und Kalifornien bebte kurze Zeit nach den starken Erdbeben in Venezuela die Erde. Ein Zusammenhang bestehe jedoch keiner.

Erdbeben würden typischerweise an Plattengrenzen auftreten, weil sich dort über längere Zeit Spannungen aufbauten. Kalifornien und Italien seien zu weit weg vom Ort des Bebens in Venezuela, als dass es einen Zusammenhang gäbe.
Jeden Tag gebe es viele Erdbeben. Beben mit der Magnitude 4 bis 5 zum Beispiel gebe es etwa 13'000 im Jahr.
Der US-Aussenminister sagt, sein Land habe bereits Such- und Rettungsteams aus dem Fairfax County, Virginia, und Los Angeles nach Venezuela entsandt: «Es wird noch weitere geben», sagte er gegenüber Reportern in Manama, Bahrain.

«Wir helfen ihnen auch mit einigen Bildern von oben», sagte der US-Diplomat. «Vor allem in Küstengebieten, wo sie keinen vollständigen Überblick über den Schaden und die Auswirkungen haben», fügte Rubio hinzu. Das seien die akuten kurzfristigen Bedürfnisse in den nächsten 48 bis 72 Stunden.
Die schweren Erdbeben in Venezuela haben nach Angaben der amtierenden Präsidentin Delcy Rodríguez mindestens 164 Todesopfer gefordert. Zudem seien mindestens 971 Menschen verletzt worden, erklärte Rodríguez am Donnerstag.
Wo genau die 164 Toten geborgen wurden, war zunächst nicht bekannt.
Laut der Überwachungsorganisation NetBlocks brach die Internetverbindung in ganz Venezuela stark ein, nachdem Erdbeben die Strom- und Telekommunikationsinfrastruktur beschädigt hatten. In den folgenden Stunden erholte sie sich dann leicht.

Die Internetverfügbarkeit liegt mit 77 % immer noch deutlich unter dem Normalniveau, nachdem sie unmittelbar nach dem Erdbeben auf einen Tiefststand von 59 % gefallen war, wie die Daten von NetBlocks zeigen.
Die Verbindungsstörungen könnten in den kommenden Stunden sowohl die Rettungsmassnahmen als auch die Verfügbarkeit von Informationen und Videomaterial aus den Krisengebieten beeinträchtigen.
Bislang liegen keine Hinweise auf Schweizer Opfer in Venezuela vor, entsprechende Abklärungen laufen jedoch noch, schreibt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einer Medienmitteilung.
«Aktuell sind auf Travel Admin fünf Schweizer Reisende registriert. Im Auslandschweizerregister sind rund 1'000 Personen angemeldet», heisst es in der Mitteilung.
Die Schweizer Botschaft bleibt aus Sicherheitsgründen geschlossen, arbeitet aber weiterhin, und Schweizer Staatsangehörige vor Ort sollen den Anweisungen der Behörden folgen.
Die Schweiz hat Venezuela humanitäre Hilfe angeboten und mobilisiert die Rettungskette Schweiz mit 80 Spezialisten, acht Suchhunden und 18 Tonnen Rettungsmaterial.
Da der venezolanische Luftraum für viele europäische Fluggesellschaften gesperrt ist, wird derzeit nach einer Transportmöglichkeit für die Schweizer Rettungskräfte gesucht.
Eines der Erdbeben, die Venezuela gestern Abend erschütterten, war laut Daten der US-Erdbebenwarte USGS das stärkste, das das Land seit 1900 erlebt hat.
Das erste Erdbeben, das Venezuela gestern Abend erschütterte, wurde vom USGS mit einer Stärke von 7,2 registriert; weniger als eine Minute später folgte ein zweites Beben der Stärke 7,5.
Aus dem Erdbebenkatalog der Regierungsbehörde geht hervor, dass sich am 29. Oktober 1900 vor der Küste Venezuelas ein Erdbeben der Stärke 7,7 ereignete, das als «San-Narciso-Erdbeben» bekannt ist.
Die schweren Erdbeben in Venezuela sind bis in die Schweiz messbar gewesen. Die Seismometer des Schweizerischen Erdbebendienstes haben die Erschütterungen deutlich registriert, teilte der Dienst auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
Ein Erdbeben dieser Stärke werde es in der Schweiz wohl nicht geben. hiess es vom Schweizerischen Erdbebendienst (SED) der ETH Zürich weiter.

Hierzulande müsse etwa alle 50 bis 150 Jahre mit einem Erdbeben der Magnitude 6 gerechnet werden. «Solche Beben sind deutlich schwächer, sie setzen ungefähr 180-mal weniger Energie frei», so der Erdbebendienst.
Das stärkste historisch bekannte Erdbeben der Schweiz ereignete sich 1356 in Basel und erreichte nach heutigen Schätzungen eine Magnitude von 6,6. Weitere Beben der Magnitude 6,2 wurden 1295 bei Churwalden GR und 1855 im Raum Stalden-Visp VS registriert.
Caritas Schweiz spricht 100'000 Franken für die Nothilfe in Venezuela. Derzeit klärt sie mit den Partnern des internationalen Caritas-Netzwerks vor Ort ab, was am dringendsten benötigt wird, heisst es in einer Medienmitteilung.
«Die Katastrophe trifft auf eine schwer gebeutelte Region: Viele Menschen leben schon vor dem Beben in extremer Armut, mangelnder Ernährung und hatten keinen verlässlichen Zugang zu medizinischer Versorgung. Durch das verheerende Beben wird die Not nun noch verstärkt», sagt Rafael Filliger, Programmdirektor Venezuela von Caritas Schweiz.
Vor Ort koordinieren die lokale Caritas und das internationale Caritas-Netzwerk die ersten Hilfsmassnahmen. Besonders dringend benötigt werden Trinkwasser, Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und Notunterkünfte.
Caritas Schweiz ruft zu Spenden für die Betroffenen des Erdbebens in Venezuela auf.
Die Schweiz ist bereit, auf Anfrage Venezuela nach den beiden schweren Erdbeben Hilfe zu leisten. Das erklärte Bundespräsident Guy Parmelin am Donnerstag auf X. Die Schweiz stehe nach dem verheerenden Erdbeben an der Seite der Betroffenen.

«Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Betroffenen. Wir sprechen unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung», erklärte Parmelin.
Bei den zwei schweren Erdbeben in Venezuela hat es laut ersten Angaben mindestens 32 Tote und 700 Verletzte gegeben.
Die amtierende venezolanische Präsidentin, Delcy Rodríguez bestätigt, dass sie mit dem US-Aussenminister Marco Rubio telefoniert habe. Dies, obwohl die diplomatischen Beziehungen zwischen Venezuela und den USA seit Jahren angespannt sind.
Laut Rodriguez habe Rubio bei dem Telefonat Solidarität gezeigt. Er habe «seine Solidarität und Unterstützung gegenüber dem venezolanischen Volk zum Ausdruck gebracht», sagt sie.
Der US-Aussenminister kündigte zuvor an, dass die USA sofort Such- und Rettungsteams in das betroffene Land entsende. Rubio erklärte ausserdem, medizinische Ressourcen und humanitäre Hilfe seien ebenfalls auf dem Weg. Der Einsatz erfolge auf Anweisung von Präsident Donald Trump, schrieb Rubio auf X.
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat auf die Katastrophe reagiert und auf X geschrieben, dass sie die Lage mit «tiefer Besorgnis» verfolge und daran arbeite, «umgehend alle Kanäle für humanitäre Hilfe und Unterstützung für unsere Landsleute zu aktivieren».
Unter den Trümmern der zahlreichen eingestürzten Gebäuden befinden sich nach wie vor Menschen. Der Bürgermeister der Gemeinde Chacao in Caracas, Gustavo Duque sagt in einem Video auf Instagram: «Glücklicherweise hören wir lebende Menschen, wir werden sie retten».

Bisher konnten laut dem Bürgermeister 23 Menschen gerettet werden. «Wir werden diesen Ort nicht verlassen, bevor wir den letzten Menschen gerettet haben, den wir noch lebend retten können. Ich weiss, dass uns das mit Gottes Hilfe gelingen wird», so Duque weiter.
Bewohner von Caracas berichteten von schweren Schäden und schilderten ihre Eindrücke. «Ich habe noch nie in meinem Leben so viel Angst gehabt, es war fürchterlich», berichtete eine 57-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.
«Bei uns in der Nähe sind zwei Hochhäuser eingestürzt, am Nachbargebäude fehlen Wände», ergänzte sie. Ihr Hochhaus sei aber weitgehend verschont geblieben. In ihrer Wohnung seien Möbel umgestürzt und Bilder von den Wänden gefallen, alles sei voller Scherben.

Nach den Beben sei stundenlang der Strom ausgefallen, auch das Mobilfunknetz habe nicht funktioniert.
Die Lichter spielen verrückt, Staub kommt von der Decke und Menschen schreien wild durcheinander: Ein Video vom internationalen Flughafen Caracas zeigt, wie Flugreisende in Panik ausbrechen.
Laut der amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez entstanden «schwere Schäden» am wichtigsten Flughafen des Landes. Der Flughafen wurde nach den schweren Erdbeben vorübergehend geschlossen.
Passengers panic and run for cover at Simón Bolívar International Airport in Maiquetía, Venezuela, as the terminal shakes and power flickers, resulting from a massive 7.5 magnitude earthquake off the coast of Caracas. pic.twitter.com/uWN4ZqFjOZ
— OSINTdefender (@sentdefender) June 24, 2026
US-Präsident Donald Trump sicherte dem südamerikanischen Land schnelle Hilfe zu. Er habe alle US-Behörden angewiesen, sich darauf vorzubereiten, schnell zu helfen, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Die beiden Erdbeben seien von «massivem Ausmass» gewesen und hätten zu einer «verheerenden Zahl Toter» geführt, schrieb Trump. Er machte dabei keine Angaben dazu, auf welche Informationen sich seine Aussage zur Opferzahl stützte.

«Wir werden für unsere neuen und grossartigen Freunde da sein», schrieb Trump – wohl mit Blick auf die Übergangsregierung in Caracas. Weiter erklärte er in Bezug auf das wahrscheinliche Ausmass der Folgen: «Die ersten Berichte sind nicht gut!!!»
In Caracas sowie in mehreren Bundesstaaten im Norden Venezuelas kam es zu Schäden, wie die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez sagte. «Es gibt Bundesstaaten, die besonders betroffen sind», sagte Rodríguez, darunter La Guaira.
Es habe bereits 20 Nachbeben gegeben. Genauere Angaben zum Ausmass der Schäden oder zu Opferzahlen machte sie zunächst nicht. Priorität hätten nun die Rettungsarbeiten, sagte Rodríguez. Der Schulunterricht werde ausgesetzt.
Zwischen beiden Erschütterungen lagen laut USGS nur 39 Sekunden. Das erste Beben ereignete sich am Mittwoch um 18.04 Uhr (Ortszeit; 0.04 Uhr MESZ Donnerstag) 24 Kilometer östlich von San Felipe im Nordwesten des Landes in einer Tiefe von 21,9 Kilometern.
Das zweite, stärkere Erbeben ereignete sich wenige Kilometer weiter nördlich in nur rund zehn Kilometern Tiefe. Wegen der geringen Tiefe dürften die Auswirkungen des zweiten Bebens grösser sein.
Allein in den relativ nahe gelegenen Städten Puerto Cabello und San Felipe leben nach USGS-Angaben zusammen etwas mehr als 400.000 Menschen. Auch dort war vom Einsturz von Gebäuden und erheblichen Schäden die Rede – zunächst ohne nähere Angaben.

Die automatische Modellrechnung der US-Erdbebenwarte basierend auf der Stärke des Bebens und der Nähe einiger Städte legte eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit von mehr als tausend Todesopfern nahe.
Die Millionenstadt Caracas, aus der nach den Beben die ersten Bilder und Berichte kamen, lag dabei nicht besonders nah am Epizentrum, sondern mehr als 150 Kilometer östlich davon.
Allein in der Stadt Tucacas an der Karibikküste würden 15 Menschen unter den Trümmern eines eingestürzten fünfstöckigen Gebäudes vermutet, sagte der Gouverneur des Bundesstaates Falcón, Víctor Clark, dem Fernsehsender VTV. Rund 22 Verletzte würden dort in Kliniken medizinisch versorgt.
Die geschäftsführende Präsidentin sprach von einem «Vorfall mit schwerwiegenden Folgen». Das US-Aussenministerium richtete nach eigenen Angaben einen Krisenstab ein, um in Absprache mit der venezolanischen Regierung Such- und Rettungsmannschaften sowie humanitäre und medizinische Hilfe zu schicken.
Der Präsident von El Salvador, Nayib Bukele, schrieb ebenfalls auf der Plattform X, es stünden 300 Rettungskräfte und Sanitäter sowie 50 Tonnen Hilfsgüter bereit, um in die Hauptstadt Caracas gebracht zu werden.
Der Präsident der Dominikanischen Republik, Luis Abinader, erklärte spezialisierte Such- und Rettungsteams der Streitkräfte würden am Morgen nach Venezuela aufbrechen. Auch Brasilien signalisierte Hilfsbereitschaft. Rodríguez zufolge boten auch bereits andere Staaten Hilfe an.
«Wir haben es mit einer äusserst alarmierenden Situation zu tun», sagte Innenminister Diosdado Cabello im Fernsehen. Er rief die Menschen dazu auf, an sicheren Orten zu bleiben. Nach schweren Erdbeben seien normalerweise Nachbeben zu erwarten, die bereits beschädigte Gebäude zum Einsturz bringen könnten, warnte der Minister. Um Explosionen zu verhindern, hätten die Behörden angeordnet, die Gaszufuhr zu unterbrechen.
Die venezolanische Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionsführerin María Corina Machado, die sich derzeit nicht in Venezuela aufhält, schrieb auf der Plattform X: «Mein Herz, meine unendliche Umarmung und meine Gebete gelten in diesen Stunden der Not jeder venezolanischen Familie. Mögen Stärke, Ruhe und Solidarität in dieser schwierigen Zeit unter uns herrschen.»



















