Strausswiese und Rietli: Grosse Pläne für strategische Areale
Für ihre wichtigen Entwicklungsreserven Strausswiese und Rietli bereitet die Stadt Arbon die Planung vor. Dabei werden auch Interessengruppen mitwirken.

Mit der Strausswiese und dem Rietli verfügt die Stadt über zwei Areale von grosser strategischer Bedeutung in Bezug auf ihre künftige Entwicklung, berichtet die Stadt Arbon. Nach wichtigen politischen Grundsatzentscheiden werden nun die Planungsprozesse zur Erarbeitung der Grundlagen für die langfristige Nutzung und Entwicklung beider Gebiete vorbereitet.
Die Stadt Arbon treibt die Vorbereitungen für die Entwicklung ihrer strategisch wichtigen Areale Strausswiese und Rietli weiter voran. Beide Gebiete bieten langfristig grosses Potenzial für die räumliche, wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung der Stadt.
Derzeit laufen die Vorbereitungen für die entsprechenden Planungsprozesse. Dies beinhaltet die Definition der entsprechenden Planungsabläufe sowie der Projektorganisation. Ein wichtiges Element bei der Definition dieser Prozesse wird die Mitwirkung entsprechender Interessengruppen sein.
Wichtige Weichen für die Zukunft gestellt
Mit dem Ja der Arboner Stimmberechtigten zum Kauf der Strausswiese am 18. Mai 2025 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Inzwischen wurde der Kauf vollzogen. Aktuell erarbeitet die Stadt eine Projektskizze für die Entwicklung des Areals.
Dazu werden das weitere Vorgehen definiert und die Grundlagen für einen Projektauftrag vorbereitet. Ziel ist es, ein Konzept zu erarbeiten, das als Grundlage für die Entwicklung und Nutzung des Areals dienen kann.
Auch beim Rietli laufen die Vorbereitungen für die weitere Entwicklung. Das Arboner Stimmvolk hatte bereits im November 2023 der Überführung der Parzelle vom Landkreditkonto ins Finanzvermögen der Stadt zugestimmt.
Rahmenbedingungen erfordern Anpassungen
Seither haben sich die Rahmenbedingungen verändert: Im Rahmen der Ortsplanungsrevision wurde die vorgesehene Umzonung in eine reine Arbeitszone nicht genehmigt. Zudem zeichnet sich beim Projekt Spange Süd eine deutliche Verzögerung ab.
Vor diesem Hintergrund richtet die Stadt die strategischen Überlegungen neu aus. Im Fokus stehen die Erarbeitung eines Entwicklungs- und Nutzungskonzepts sowie die Prüfung einer Teilerschliessung.
Die beiden Areale zählen zu den wichtigsten Entwicklungsreserven der Stadt. Mit ihrem Erwerb hat Arbon die Möglichkeit geschaffen, die Zukunft dieser Gebiete aktiv mitzugestalten. Bis Ende 2027 sollen die konzeptionellen Grundlagen für beide Areale vorliegen, damit die Umsetzung in der nächsten Legislatur erfolgen kann.






