Wie die Gemeinde Bischofszell mitteilt, wurde eine Beschränkung von Tempo 30 für die Poststrasse, die 2022 saniert wird, abgelehnt.
Das Rathaus in Bischofzell.
Das Rathaus in Bischofzell. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Die SP Bischofszell hat den Stadtrat im November mit einer Petition aufgefordert, die Einführung einer Tempo-30-Zone für die Hauptverkehrsachsen zu prüfen. Die Forderung wird vor allem mit Sicherheitsüberlegungen begründet.

Der Stadtrat hat beschlossen, auf den Antrag der Petitionärin im Rahmen seines Langsamverkehrskonzeptes teilweise einzutreten.

Er beantragt beim kantonalen Tiefbauamt die Erstellung eines Gutachtens hinsichtlich der Möglichkeit von reduzierten Abschnittsgeschwindigkeiten auf dem Strassenabschnitt Grabenstrasse – Grubplatz – Bahnhofstrasse – Kreisel Bahnhof.

Von einer generellen Tempo-30-Zone wurde Abstand genommen

Für den Abschnitt Poststrasse, welcher im nächsten Jahr saniert und mit Radstreifen ausgebaut wird, wurden entsprechende Abklärungen zur Temporeduktion und bezüglich Optimierungen für den Langsamverkehr bereits im Zusammenhang mit der Projektierung getätigt.

Von der Möglichkeit einer generellen Tempo-30-Zone wurde auch in Rücksprache mit der Volksschulgemeinde Abstand genommen, da eine solche die Eliminierung der Fussgängerstreifen zur Folge hätte.

Der Stadtrat wird jedoch darauf hinwirken, dass auch die Poststrasse nach ihrer Sanierung und einer gewissen Testzeit nochmals auf mögliche Temporeduktionen überprüft wird.

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