In der Gemeinde Wald ZH müssen Hunde im Mai und Juni 2022 in Wäldern und Wiesen angeleint sein. Landwirte müssen beim Mähen auf die Jungtiere acht geben.
Setzzeit der Rehe. (Symbolbild)
Setzzeit der Rehe. (Symbolbild) - Keystone

Wie die Gemeinde Wald ZH mitteilt, erblicken im Frühjahr zahlreiche Wildtiere das Leben. Junge Rehe, Hasen, Füchse und weitere Wildtiere werden irgendwo in Wiesen oder Wald geboren und sind vielen Gefahren ausgesetzt.

Die Gemeinde Wald ZH bittet in dieser Zeit alle Hundebesitzer, speziell im Mai und Juni 2022, im Wald und auf den waldnahen Wiesen ihre Hunde an der Leine zu führen. Dies, damit Wildtiere und Vögel während der Setz- und Brutzeit nicht durch freilaufende Hunde bei ihrer Jungenaufzucht gestört werden.

Spaziergänger, Wanderer und Sportler werden gebeten, sich an die offiziellen Wege zu halten und nicht planlos durch Wald und über Wiesen zu gehen. Jungtiere dürfen keinesfalls berührt werden. Denn hat man ein Jungtier angefasst, werden sie von der Mutter oft nicht mehr angenommen.

Scheinbar verwaiste Jungtiere sind meistens gar nicht so verlassen und hilflos, wie es vielleicht den Anschein macht. Besondere Vorsicht ist in der Landwirtschaft geboten, besteht doch die grosse Gefahr, Jungtiere mit der Mähmaschine (tödlich) zu verletzen.

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